Begriffe aus der
Immobilienwirtschaft


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A

Abfälle

Abfälle im Sinne dieses Gesetzes sind alle beweglichen Sachen, die unter die in Anhang I [des KrW-/AbfG] aufgeführten Gruppen fallen und deren sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muß. Abfälle zur Verwertung sind Abfälle, die verwertet werden; Abfälle, die nicht verwertet werden, sind Abfälle zur Beseitigung.

KrW-/AbfG  |  § 3 Abs. 1

Abfälle, besonders überwachungsbedürftige

Besonders überwachungsbedürftig sind die Abfälle, die durch eine Rechtsverordnung nach § 41 Abs. 1 oder § 41 Abs. 3 Nr. 1 [des KrW-/AbfG] bestimmt worden sind. Überwachungsbedürftig sind alle übrigen Abfälle, wenn sie beseitigt werden sollen, sowie die verwertbaren Abfälle, die durch eine Rechtsverordnung nach § 41 Abs. 3 Nr. 2 bestimmt sind.

KrW-/AbfG  |  § 3 Abs. 8

Abfallentsorgung

Abfallentsorgung umfaßt die Verwertung und Beseitigung von Abfällen.

KrW-/AbfG  |  § 3 Abs. 7

Abfallverschmutzung

Heruntergefallene oder weggeworfene Grobverschmutzung, die sich aufheben lässt .

DIN 77400 :2003-09  |  Nr. 3.3.1

Ablauforganisation

Summe der Maßnahmen zur Regelung von Arbeitsabläufen durch Arbeits- oder Verfahrensausweisungen. Sie beinhaltet im Sinne eines Regelkreises die Prozesse der Planung, Abstimmung, Entscheidung, den Soll-Ist-Vergleich, die Abweichungsanalyse, das Vorschalgen/Abstimmen und Entscheiden von Anpassungsmaßnahmen zur Steuerung des Ist-Ablaufes zwecks Erreichung der Ablaufziele.

AHO Nr. 9 :2004-01  |  Anhang C

Abnahme

(1) Gegenstand der Abnahme kann das vollendete Werk (Art.1) sein oder, falls sich aus dem Werkvertrag nicht etwas anderes ergibt, auch ein in sich geschlossener vollendeter Werkteil.
(2) Mit der Abnahme ist das Werk (oder der Wekteil) abgeliefert. Es geht in die Obhut des Bauherrn über, dieser trägt fortan die Gefahr. Sowohl die Garantie- als auch die Verjährungsfrist für Mängelrecht des Bauhern beginnen zu laufen (SIA Art. 172 Abs. 2, Art. 180 Abs. 1)

SIA 118  |  Art. 157

Abschreibung

(1) Abschreibung ist der auf jedes Jahr der Nutzung fallende Anteil der verbrauchsbedingten Wertminderung der Gebäude, Anlagen und Einrichtungen. Die Abschreibung ist nach der mutmaßlichen Nutzungsdauer zu errechnen.
(2) Die Abschreibung soll bei Gebäuden 1 vom Hundert der Baukosten, bei Erbbaurechten 1 vom Hundert der Gesamtkosten nicht übersteigen, sofern nicht besondere Umstände eine Überschreitung rechtfertigen.
(3) (fortgesetzt)

II. BV  |  § 25

Alarmdienst

umfasst sowohl die Annahme und Auswertung eines Alarmes bzw. einer Notmeldung, das Erkennen der Alarmart sowie des Alarmumfanges, die Alarmierung von innerbetrieblichen und außerbetrieblichen hilfeleistenden Stellen und die Einleitung sonstiger Erstmaßnahmen als auch die Erstellung der schriftlichen Alarmmeldungen und das Führen von Alarmregistern und sonstigen Unterlagen

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.3

Allgemein anerkannte Regeln der Technik

Eine Regel der Technik gilt dann als allgemein anerkannt, wenn die Mehrzahl der Fachleute, die diese Regel anzuwenden haben, von ihrer Richtigkeit überzeugt sind. Es genügt nicht, dass die Bedeutung einer Regel im Fachschrifttum unterstrichen und an Fachschulen gelehrt wird. Auch die schriftliche Fixierung in technischen Regelwerken verleiht ihr noch nicht die allgemeine Anerkennung. Die Regel muss vielmehr in der Praxis erprobt und ausreichend bewährt sein. Dabei ist es unerheblich, ob einzelne Personen oder Personengruppen die Regel nicht anerkennen oder sie überhaupt nicht kennen. Wer sich an die Allgemein Anerkannten Regeln der Technik hält, hat bei der Beurteilung straf- oder zivilrechtlicher Haftung den Anscheinsbeweis für sich, nicht fahrlässig gehandelt zu haben.

VDI 4500-1 :2004-12  |  Nr. 6

Altgeräte

Altgeräte im Sinne dieses Gesetzes sind Elektro- und Elektronikgeräte, die Abfall im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes sind, einschließlich aller Bauteile, Unterbaugruppen und Verbrauchsmaterialien, die zum Zeitpunkt des Eintritts der Abfalleigenschaft Teil des Altgerätes sind.

ElektroG  |  § 3 Abs. 3

Änderung überwachungsbed. Anlagen

Änderung einer überwachungsbedürftigen Anlage im Sinne dieser Verordnung ist jede Maßnahme, bei der die Sicherheit der Anlage beeinflusst wird. Als Änderung gilt auch jede Instandsetzung, welche die Sicherheit der Anlage beeinflusst.

BetrSichV  |  § 2 Abs. 5

Anerkannte Regel der Technik

Eine anerkannte Regel der Technik ist eine als richtig anerkannte, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen beruhende Darstellung des Standes der Technik. Ihre Anwendung ist grundsätzlich freiwillig, sofern sie nicht Bestandteil eines Vertrages oder von Gesetzen, Verordnungen oder anderen gültigen Rechtsdokumenten ist.

VDI 1000 :2005-09  |  Nr. 2

Anforderung

Erfordernis oder Erwartung an das Facility Management, das oder die festgelegt, üblicherweise vorausgesetzt oder verpflichtend ist.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.2.3

Anlagen

Anlagen im Sinne dieses Gesetzes sind 1. Betriebsstätten und sonstige ortsfeste Einrichtungen, 2. Maschinen, Geräte und sonstige ortsveränderliche technische Einrichtungen sowie Fahrzeuge, soweit sie nicht der Vorschrift des § 38 [BImSchG] unterliegen, und 3. Grundstücke, auf denen Stoffe gelagert oder abgelagert oder Arbeiten durchgeführt werden, die Emissionen verursachen können, ausgenommen öffentliche Verkehrswege.

BImSchG  |  § 3 Abs. 5

Anlagen, bauliche

Bauliche Anlagen sind mit dem Erdboden verbundene, aus Bauprodukten hergestellte Anlagen; eine Verbindung mit dem Boden besteht auch dann, wenn die Anlage durch eigene Schwere auf dem Boden ruht oder auf ortsfesten Bahnen begrenzt beweglich ist oder wenn die Anlage nach ihrem Verwendungszweck dazu bestimmt ist, überwiegend ortsfest benutzt zu werden. Bauliche Anlagen sind auch 1. Aufschüttungen und Abgrabungen, 2. Lagerplätze, Abstellplätze und Ausstellungsplätze, 3. Sport- und Spielflächen, 4. Campingplätze, Wochenendplätze und Zeltplätze, 5. Freizeit- und Vergnügungsparks, 6. Stellplätze für Kraftfahrzeuge, 7. Gerüste, 8. Hilfseinrichtungen zur statischen Sicherung von Bauzuständen. Anlagen sind bauliche Anlagen und sonstige Anlagen und Einrichtungen im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2.

MBO  |  § 2 Abs. 1

Anlagenverantwortlicher

Eine Person, die beauftragt ist, die unmittelbare Verantwortung für den Betrieb der elektrischen Anlage zu tragen. Erforderlichenfalls können einige mit dieser Verantwortung einhergehende Verpflichtungen auf andere Personen übertragen werden.

DIN VDE 0105-100:2005-06  |  Nr. 3.2.2

Anschaffungskosten

Anschaffungskosten sind die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können. Zu den Anschaffungskosten gehören auch die Nebenkosten sowie die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen sind abzusetzen.

HGB  |  § 255 Abs. 1

Ansprüche und Rechte des Bestellers bei Mängeln

Ist das Werk mangelhaft, kann der Besteller, wenn die Voraussetzungen der folgenden Vorschriften vorliegen und soweit nicht ein anderes bestimmt ist, 1. nach § 635 Nacherfüllung verlangen, 2. nach § 637 den Mangel selbst beseitigen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen, 3. nach den §§ 636, 323 und 326 Abs. 5 von dem Vertrag zurücktreten oder nach § 638 die Vergütung mindern und 4. nach den §§ 636, 280, 281, 283 und 311a Schadensersatz oder nach § 284 Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.

BGB /Werkvertragsrecht  |  § 634

Anspruchsklasse

Kategorie oder Rang, die oder der den verschiedenen Qualitätsanforderungen an Produkte, Prozesse oder Systeme mit demselben funktionellen Gebrauch zugeordnet ist.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.1.3

Anwendung des Kaufrechts

Auf einen Vertrag, der die Lieferung herzustellender oder zu erzeugender beweglicher Sachen zum Gegenstand hat, finden die Vorschriften über den Kauf Anwendung. § 442 Abs. 1 Satz 1 findet bei diesen Verträgen auch Anwendung, wenn der Mangel auf den vom Besteller gelieferten Stoff zurückzuführen ist. Soweit es sich bei den herzustellenden oder zu erzeugenden beweglichen Sachen um nicht vertretbare Sachen handelt, sind auch die §§ 642, 643, 645, 649 und 650 mit der Maßgabe anzuwenden, dass an die Stelle der Abnahme der nach den §§ 446 und 447 maßgebliche Zeitpunkt tritt.

BGB /Werklieferungsvertragsrecht  | 

Arbeitgeber

Arbeitgeber im Sinne dieses Gesetzes sind natürliche und juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, die Personen nach Absatz 2 [des § 2 ArbSchG] beschäftigen.

ArbSchG  |  § 2 Abs. 3

Arbeitsmittel

Arbeitsmittel im Sinne dieser Verordnung sind Werkzeuge, Geräte, Maschinen oder Anlagen. Anlagen im Sinne von Satz 1 setzen sich aus mehreren Funktionseinheiten zusammen, die zueinander in Wechselwirkung stehen und deren sicherer Betrieb wesentlich von diesen Wechselwirkungen bestimmt wird; hierzu gehören insbesondere überwachungsbedürftige Anlagen im Sinne des § 2 Abs. 7 des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes.

BetrSichV  |  § 2 Abs. 1

Arbeitsplätze

Arbeitsplätze sind Bereiche von Arbeitsstätten, in denen sich Beschäftigte bei der von ihnen auszuübenden Tätigkeit regelmäßig über einen längeren Zeitraum oder im Verlauf der täglichen Arbeitszeit nicht nur kurzfristig aufhalten müssen.

ArbStättV  |  § 2 Abs. 2

Arbeitsräume

Arbeitsräume sind die Räume, in denen Arbeitsplätze innerhalb von Gebäuden dauerhaft eingerichtet sind.

ArbStättV  |  § 2 Abs. 3

Arbeitsstätten

(1) Arbeitsstätten sind: 1. Orte in Gebäuden oder im Freien, die sich auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle befinden und die zur Nutzung für Arbeitsplätze vorgesehen sind, 2. andere Orte in Gebäuden oder im Freien, die sich auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle befinden und zu denen Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit Zugang haben. (2) ... (3) ...
(4) Zur Arbeitsstätte gehören auch: 1. Verkehrswege, Fluchtwege, Notausgänge, 2. Lager-, Maschinen- und Nebenräume, 3. Sanitärräume (Umkleide-, Wasch- und Toilettenräume), 4. Pausen- und Bereitschaftsräume, 5. Erste-Hilfe-Räume, 6. Unterkünfte. Zur Arbeitsstätte gehören auch Einrichtungen, soweit für diese in dieser Verordnung besondere Anforderungen gestellt werden und sie dem Betrieb der Arbeitsstätte dienen.

ArbStättV  |  § 2 Abs. 1, 4

Arbeitsstätten betreiben

Betreiben von Arbeitsstätten umfasst das Benutzen und Instandhalten der Arbeitsstätte.

ArbStättV  |  § 2 Abs. 6

Arbeitsstätten einrichten

Einrichten ist die Bereitstellung und Ausgestaltung der Arbeitsstätte. Das Einrichten umfasst insbesondere: 1. bauliche Maßnahmen oder Veränderungen, 2. Ausstatten mit Maschinen, Anlagen, Mobiliar, anderen Arbeitsmitteln sowie Beleuchtungs-, Lüftungs-, Heizungs-, Feuerlösch- und Versorgungseinrichtungen, 3. Anlegen und Kennzeichnen von Verkehrs- und Fluchtwegen, Kennzeichnen von Gefahrenstellen und brandschutztechnischen Ausrüstungen, 4. Festlegen von Arbeitsplätzen.

ArbStättV  |  § 2 Abs. 5

Arbeitsverantwortlicher

Eine Person, die beauftragt ist, die unmittelbare Verantwortung für die Durchführung der Arbeit zu tragen. Erforderlichenfalls können einige mit dieser Verantwortung einhergehenden Verpflichtungen auf andere Personen übertragen werden.

DIN VDE 0105-100:2005-06  |  Nr. 3.2.1

Audit

Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit Auditkriterien erfüllt sind.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.9.1

Ausschreibung

Förmliches Verfahren zur Einholung von Angeboten für Bauleistungen, das in der VOB/A geregelt ist. Zu den Anwendungsbereichen der 4 Abschnitte von VOB/A, DIN 1960 Ausgabe 1992, wird verwiesen auf die Hinweise im Vorwort dazu.

AHO Nr. 9 :2004-01  | 

Aussen- Geschossfläche

Die Aussen-Geschossfl äche AGF ist die genutzte Grundrissfl äche ausserhalb der allseitig umschlossenen
und überdeckten Geschossfl äche.
Sie umfasst im Wesentlichen die Flächen von
– Balkonen, Terrassen,
– Dachzinnen, Dachgärten,
– offenen Parkgaragen,
sofern diese nicht in direkter Verbindung mit der Umgebungsfl äche stehen. Andernfalls sind sie der
Umgebungsfl äche (Ziffer 1.2) zuzuordnen.
Die Aussen-Geschossfl äche AGF gliedert sich in
– Aussen-Nettogeschossfl äche ANGF,
– Aussen-Konstruktionsfl äche AKF.

SIA 416:2003  | 

Aussen-Nettogeschossfläche

Die Aussen-Nettogeschossfl äche ANGF ist die äussere, nutzbare Geschossfl äche.

SIA 416:2003  | 

Außerbetriebnahme

Im Sinne der Instandhaltung beabsichtigte unbefristete Unterbrechung der Funktionsfähigkeit einer Betrachtungseinheit

DIN 31051 :2003-06  |  Nr. 4.5.3.3

Außerbetriebsetzung

Im Sinne der Instandhaltung beabsichtigte befristete Unterbrechung der Funktionsfähigkeit einer Betrachtungseinheit während der Nutzung

DIN 31051 :2003-06  |  Nr. 4.5.3.2
B

Baukosten

Baukosten sind die Kosten der Gebäude, die Kosten der Außenanlagen, die Baunebenkosten, die Kosten besonderer Betriebseinrichtungen sowie die Kosten des Gerätes und sonstiger Wirtschaftsausstattungen. Wird der Wert verwendeter Gebäudeteile angesetzt, so ist er unter den Baukosten gesondert auszuweisen.

II. BV  |  § 5 Abs. 3

Baunebenkosten

Baunebenkosten sind 1. die Kosten der Architekten- und Ingenieurleistungen, 2. die Kosten der dem Bauherrn obliegenden Verwaltungsleistungen bei Vorbereitung und Durchführung des Bauvorhabens, 3. die Kosten der Behördenleistungen bei Vorbereitung und Durchführung des Bauvorhabens, soweit sie nicht Erwerbskosten sind, 4. die Kosten der Beschaffung der Finanzierungsmittel, die Kosten der Zwischenfinanzierung und, soweit sie auf die Bauzeit fallen, die Kapitalkosten und die Steuerbelastungen des Baugrundstücks, 5. die Kosten der Beschaffung von Darlehen und Zuschüssen zur Deckung von laufenden Aufwendungen, Fremdkapitalkosten, Annuitäten und Bewirtschaftungskosten, 6. sonstige Nebenkosten bei Vorbereitung und Durchführung des Bauvorhabens.

II. BV  |  § 5 Abs. 4

Bauprodukte

1. Baustoffe, Bauteile und Anlagen, die hergestellt werden, um dauerhaft in bauliche Anlagen des Hoch- oder Tiefbaus eingebaut zu werden. 2. Aus Baustoffen und Bauteilen vorgefertigte Anlagen, die hergestellt werden, um mit dem Erdboden verbunden zu werden, wie Fertighäuser, Fertiggaragen und Silos.

BauPG  |  § 2

Bauprogramm

Es enthält eine Zusammenstellung der erforderlichen Betriebsflächen und -räume sowie der unterzubringenden Betriebsbereiche.

AHO Nr. 9 :2004-01  |  Anhang C

Begriff

Definition

Quelle  | 

Behandlung

Behandlung im Sinne dieses Gesetzes sind Tätigkeiten, die nach der Übergabe der Altgeräte an eine Anlage zur Entfrachtung von Schadstoffen, zur Demontage, zum Schreddern, zur Verwertung oder zur Vorbereitung der Beseitigung durchgeführt werden, sowie sonstige Tätigkeiten, die der Verwertung oder Beseitigung der Altgeräte dienen.

ElektroG  |  § 3 Abs. 10

Benutzung

Benutzung im Sinne dieser Verordnung umfasst alle ein Arbeitsmittel betreffenden Maßnahmen wie Erprobung, Ingangsetzen, Stillsetzen, Gebrauch, Instandsetzung und Wartung, Prüfung, Sicherheitsmaßnahmen bei Betriebsstörung, Um- und Abbau und Transport.

BetrSichV  |  § 2 Abs. 3

Bereitstellung

Bereitstellung im Sinne dieser Verordnung umfasst alle Maßnahmen, die der Arbeitgeber zu treffen hat, damit den Beschäftigten nur der Verordnung entsprechende Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt werden können. Bereitstellung im Sinne von Satz 1 umfasst auch Montagearbeiten wie den Zusammenbau eines Arbeitsmittels einschließlich der für die sichere Benutzung erforderlichen Installationsarbeiten.

BetrSichV  |  § 2 Abs. 2

Beschäftigte

Beschäftigte im Sinne dieses Gesetzes sind: 1. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, 2. die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten, 3. arbeitnehmerähnliche Personen im Sinne des § 5 Abs. 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes, ausgenommen die in Heimarbeit Beschäftigten und die ihnen Gleichgestellten, 4. Beamtinnen und Beamte, 5. Richterinnen und Richter, 6. Soldatinnen und Soldaten, 7. die in Werkstätten für Behinderte Beschäftigten.

ArbSchG  |  § 2 Abs. 2

Beseitigung

Beseitigung im Sinne dieses Gesetzes umfasst die in Anhang II A des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes genannten Verfahren.

ElektroG  |  § 3 Abs. 9

Besitzer von Abfällen

Besitzer von Abfällen im Sinne dieses Gesetzes ist jede natürliche oder juristische Person, die die tatsächliche Sachherrschaft über Abfälle hat.

KrW-/AbfG  |  § 3 Abs. 6

Betätigen (Bedienung)

Betätigen umfasst alle Arbeiten, die durch das Bedienungspersonal für den reibungslosen Betrieb von Anlagen durchzuführen sind. Man unterscheidet Stellen der Anlagen (Ingangsetzen, Inganghalten, Stillsetzen), Überwachen des Betriebes, soweit das nicht in den Bereich der Instandhaltung fällt, sowie Beheben von kleinen Störungen.

VDI 2067-1 :2000-09  |  Nr. 3

Betreiben

Zur wirtschaftlichen Nutzung der baulichen und technischen Anlagen sind Leistungen erforderlich wie: •Übernehmen, •Inbetriebnehmen, •Bedienen, •Überwachen (Messen, Steuern, Regeln, Leiten), •Optimieren, •Instandhalten (Warten, Inspizieren, Instandsetzen) nach DIN 31051, •Beheben von Störungen, •Außerbetriebnehmen, •Wiederinbetriebnehmen, •Ausmustern, •Wiederholungsprüfungen, •Erfassen von Verbrauchswerten, •Einhalten von Betriebsvorschriften.

DIN 32736 :2000-08  |  Nr. 3.1.1

Betreiber

Natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die Träger der Betreiberverantwortung im Sinne dieser Richtlinie ist.

GEFMA 190 :2004-01  | 

Betrieb überwachungsbed. Anlagen

Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen im Sinne des § 1 Abs. 2 Satz 1 umfasst die Prüfung durch zugelassene Überwachungsstellen oder befähigte Personen und die Benutzung nach Absatz 3 ohne Erprobung vor erstmaliger Inbetriebnahme, Abbau und Transport.

BetrSichV  |  § 2 Abs. 4

Betriebsarzt

Der Arbeitgeber hat Betriebsärzte schriftlich zu bestellen und ihnen die in § 3 [ASiG] genannten Aufgaben zu übertragen, soweit dies erforderlich ist im Hinblick auf 1. die Betriebsart und die damit für die Arbeitnehmer verbundenen Unfall- und Gesundheitsgefahren, 2. die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer und die Zusammensetzung der Arbeitnehmerschaft und 3. die Betriebsorganisation, insbesondere im Hinblick auf die Zahl und die Art der für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung verantwortlichen Personen.

ASiG  |  § 2 Abs. 1

Betriebsausgaben

Betriebsausgaben sind die Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind.

EStG  |  § 4 Abs.4

Betriebskosten

Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch das Eigentum oder Erbbaurecht am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen. Sach- und Arbeitsleistungen des Eigentümers oder Erbbauberechtigten dürfen mit dem Betrag angesetzt werden, der für eine gleichwertige Leistung eines Dritten, insbesondere eines Unternehmens, angesetzt werden könnte; die Umsatzsteuer des Dritten darf nicht angesetzt werden.

BetrKV  |  § 1 Abs. 1

Betriebskosten, Aufstellung

[gekürzt:] 1. Die laufenden öffentlichen Lasten des Grundstücks (Grundsteuer); 2. Die Kosten der Wasserversorgung; 3. Die Kosten der Entwässerung; 4. Die Kosten [der Heizung]; 5. Die Kosten [der Warmwasserversorgung]; 6. Die Kosten verbundener Heizung und Warmwasserversorgung; 7. Die Kosten des Aufzugs; 8. Die Kosten der Straßenreinigung und Müllbeseitigung; 9. Die Kosten der Gebäudereinigung und Ungezieferbekämpfung; 10. Die Kosten der Gartenpflege; 11. Die Kosten der Beleuchtung; 12. Die Kosten der Schornsteinreinigung; 13. Die Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung; 14. Die Kosten für den Hauswart [z.T.]; 15. Die Kosten [der Antennenanlage]; 16. Die Kosten des Betriebs der Einrichtungen für die Wäschepflege; 17. Sonstige Betriebskosten

BetrKV  |  § 2

Betriebskosten, Ausschlüsse

Zu den Betriebskosten gehören nicht: 1. die Kosten der zur Verwaltung des Gebäudes erforderlichen Arbeitskräfte und Einrichtungen, die Kosten der Aufsicht, der Wert der vom Vermieter persönlich geleisteten Verwaltungsarbeit, die Kosten für die gesetzlichen oder freiwilligen Prüfungen des Jahresabschlusses und die Kosten für die Geschäftsführung (Verwaltungskosten), 2. die Kosten, die während der Nutzungsdauer zur Erhaltung des bestimmungsmäßigen Gebrauchs aufgewendet werden müssen, um die durch Abnutzung, Alterung und Witterungseinwirkung entstehenden baulichen oder sonstigen Mängel ordnungsgemäß zu beseitigen (Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten).

BetrKV  |  § 1 Abs. 2

Betriebssanitäter

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass mindestens ein Betriebssanitäter zur Verfügung steht, wenn 1. in einem Betrieb mehr als 1 500 Versicherte anwesend sind, 2. in einem Betrieb mehr als 250 Versicherte anwesend sind und Art, Schwere und Zahl der Unfälle den Einsatz von Sanitätspersonal erfordern, 3. auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte anwesend sind.

UVV BGV A5  |  § 9 Abs. 1

Betriebsstörung

Betriebsstörung ist eine Beeinträchtigung der Funktion oder eine unbeabsichtigte Unterbrechung.

VDI 3810 :1997-06  | 

Betriebsübergang

Geht ein Betrieb oder Betriebsteil durch Rechtsgeschäft auf einen anderen Inhaber über, so tritt dieser in die Rechte und Pflichten aus den im Zeitpunkt des Übergangs bestehenden Arbeitsverhältnissen ein. Sind diese Rechte und Pflichten durch Rechtsnormen eines Tarifvertrags oder durch eine Betriebsvereinbarung geregelt, so werden sie Inhalt des Arbeitsverhältnisses zwischen dem neuen Inhaber und dem Arbeitnehmer und dürfen nicht vor Ablauf eines Jahres nach dem Zeitpunkt des Übergangs zum Nachteil des Arbeitnehmers geändert werden. Satz 2 gilt nicht, wenn die Rechte und Pflichten bei dem neuen Inhaber durch Rechtsnormen eines anderen Tarifvertrags oder durch eine andere Betriebsvereinbarung geregelt werden. Vor Ablauf der Frist nach Satz 2 können die Rechte und Pflichten geändert werden, wenn der Tarifvertrag ... [fortgesetzt]
oder die Betriebsvereinbarung nicht mehr gilt oder bei fehlender beiderseitiger Tarifgebundenheit im Geltungsbereich eines anderen Tarifvertrags dessen Anwendung zwischen dem neuen Inhaber und dem Arbeitnehmer vereinbart wird.

BGB /Dienstvertragsrecht  |  § 613a Abs. 1

Betriebsunterbrechung

Betriebsunterbrechung ist eine beabsichtigte Funktionsunterbrechung der Gesamtanlage oder von Teilen aus betrieblichen Gründen oder zur Durchführung von Wartungs-, Instandsetzungs- bzw. Überwachungsarbeiten.

VDI 3810 :1997-06  | 

Bewachungsdienst

Dienstleistung zur Aufrechterhaltung und Herstellung von Ordnung und Sicherheit sowie zum Erkennen und zur Abwendung von Gefahren und Schäden in Gebäuden und/oder auf Grundstücken

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.2

Bewirtschaftungskosten

Bewirtschaftungskosten sind die Kosten, die zur Bewirtschaftung des Gebäudes oder der Wirtschaftseinheit laufend erforderlich sind. Bewirtschaftungskosten sind im einzelnen 1. Abschreibung, 2. Verwaltungskosten, 3. Betriebskosten, 4. Instandhaltungskosten, 5. Mietausfallwagnis.

II. BV  |  § 24 Abs. 1

Brandschutzbeauftragter

Der Betreiber oder ein von ihm Beauftragter hat im Einvernehmen mit der Brandschutzdienststelle eine Brandschutzordnung aufzustellen und durch Aushang bekannt zu machen. In der Brandschutzordnung sind insbesondere die Erforderlichkeit und die Aufgaben eines Brandschutzbeauftragten und der Kräfte für den Brandschutz sowie die Maßnahmen festzulegen, die zur Rettung Behinderter, insbesondere Rollstuhlbenutzer, erforderlich sind.

MVStättV  |  § 42 Abs. 1

Brandschutzhelfer

Der Arbeitgeber hat diejenigen Beschäftigten zu benennen, die Aufgaben der Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten übernehmen. Anzahl, Ausbildung und Ausrüstung der nach Satz 1 benannten Beschäftigten müssen in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Beschäftigten und zu den bestehenden besonderen Gefahren stehen. Vor der Benennung hat der Arbeitgeber den Betriebs- oder Personalrat zu hören. Weitergehende Beteiligungsrechte bleiben unberührt. Der Arbeitgeber kann die in Satz 1 genannten Aufgaben auch selbst wahrnehmen, wenn er über die nach Satz 2 erforderliche Ausbildung und Ausrüstung verfügt.

ArbSchG  |  § 10 Abs. 2

Brutto-Grundfläche

Summe der Grundflächen aller Grundrissebenen eines Bauwerks mit Nutzungen nach DIN 277-2:2005-02, Tabelle 1, Nr. 1 bis Nr. 9, und deren konstruktive Umschließungen. Nicht zur Brutto-Grundfläche gehören Flächen, die ausschließlich der Wartung, Inspektion und Instandsetzung von Baukonstruktionen und technischen Anlagen dienen, z. B. nicht nutzbare Dachflächen, fest installierte Dachleitern und -stege, Wartungsstege in abgehängten Decken. Die Brutto-Grundfläche gliedert sich in Netto-Grundfläche und Konstruktions-Grundfläche.

DIN 277-1 :2005-02  |  Nr. 3.1

Brutto-Rauminhalt

Summe der Rauminhalte des Bauwerks über Brutto-Grundflächen. Der Brutto-Rauminhalt wird von den äußeren Begrenzungsflächen der konstruktiven Bauwerkssohle, der Außenwände und der Dächer einschließlich Dachgauben und Dachoberlichtern umschlossen. Nicht zum Brutto-Rauminhalt gehören die Rauminhalte von: •Tief- und Flachgründungen, •Lichtschächten, •Außentreppen, •Außenrampen, •Eingangsüberdachungen, •Dachüberständen soweit sie nicht Überdeckungen für Bereich b nach 4.1.2 darstellen, •auskragenden Sonnenschutzanlagen, •über den Dachbelag aufgehenden Schornsteinköpfen, Lüftungsrohren und -schächten.

DIN 277-1 :2005-02  |  Nr. 3.2
C

CAFM-Schnittstelle

Alphanumerischer und/oder grafischer Datenaustausch mit einem Partnersystem. In der Regel erfolgt dies über spezielle Schnittstellenprogramme, die überwiegend im Hintergrund abgearbeitet werden. Alternativ kann in manchen Fällen ein direkter Datenbankzugriff erfolgen.

GEFMA 410 :2004-03  | 

CAFM-Software

Als CAFM-Software im Sinne dieser Richtlinie gelten Software-Werkzeuge, welche die spezifischen Prozesse des Facility Managements und die daran direkt oder indirekt (z.B. als Informationsnachfrager) beteiligte Personen unterstützen. Alle im Lebenszyklus von Facilities anfallenden Daten werden elektronisch verarbeitet. Dabei sollen zumindest die unter Ziffer 3.2 [der GEFMA 400] aufgeführten CAFM-Funktionalitäten enthalten sein. Die Bearbeitung grafischer und alphanumerischer Daten auf Basis einer oder mehrerer Datenbanken wird als unverzichtbares Merkmal einer CAFM-Software verstanden. Zur räumlichen Orientierung ist eine visuelle Darstellung mit Bearbeitungsmöglichkeiten erforderlich.

GEFMA 400 :2002-04  |  Nr. 2

CAFM-System

Individualisierte und damit auf die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens bzw. einer Branche angepasste Komplettlösung zur Unterstützung der Prozesse des Facility Managements. Ein CAFM-System kann aus einer CAFM-Software, der Kombination monofunktionaler Software-Werkzeuge oder sonstiger Standard- oder Individualsoftware bestehen und ist bei Bedarf an die kaufmännische Unternehmenssoftware und Gebäudeautomationssysteme über Schnittstellen anzubinden.

GEFMA 400 :2002-04  |  Nr. 2

Contracting

zeitlich und räumlich abgegrenzte Übertragung von Aufgaben der Energiebereitstellung und Energielieferung auf einen Dritten, der im eigenen Namen und auf eigene Rechnung handelt.

DIN 8930-5 :2003-11  |  Nr. 3.1

Contractingnehmer

Auftraggeber von Contractingleistungen.

DIN 8930-5 :2003-11  |  Nr. 3.3

Contractor

Contractinggeber. Unternehmen, das eigenständig gewerblich Contractingprojekte durchführt.

DIN 8930-5 :2003-11  |  Nr. 3.2
D

Datenintegrität

Semantische Richtigkeit der Daten (Korrektheit der abzubildenden betrieblichen Funktionen und Abläufe). Es müssen folglich die zu speichernden Informationen mit dem hiermit gewünschten Abbild der Realität übereinstimmen. Als Grundvoraussetzung ist die Sicherstellung der Datenkonsistenz notwendig. Zudem ist zur Wahrung der Integrität eine Verfälschung der Daten und ein unberechtigter Datenzugriff auszuschließen. Bei einem Datentransfer dürfen deshalb keine unkontrollierten Rückwirkungen auf das Partnersystem durch die CAFM-Software erfolgen, da dann für das Partnersystem geltende Anforderungen an die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit nicht mehr gewährleistet sind. [fortgesetzt]

Weiterhin muss sichergestellt werden, dass die transferierten Daten nicht mehr geändert werden können, z. B. keine nachträgliche Korrekturen von Buchungsdaten oder Materialbeständen. Dies kann nur durch eine darauf abgestimmte Programmierung zwischen CAFM-Software und Partnersystem sichergestellt werden.

GEFMA 410 :2004-03  | 

Datenkonsistenz

Logische Richtigkeit der Daten untereinander (Korrektheit des Datenmodells). Für einen Datenaustausch muss der Inhalt von transferierten Daten am Zielort dem vorhandenen Datenmodell entsprechen. Dies erfordert zumindest vom Schnittstellenprogramm, dass die Datenstrukturen der Ziel-Datenstruktur eingehalten werden. Andernfalls wird die Datenübernahme durch Mechanismen der Datenbank oder des Partnersystems verhindert.

GEFMA 410 :2004-03  | 

Datenpersistenz

Dauerhafte Verfügbarkeit von Daten über einen oder mehrere Versionswechsel hinweg.

GEFMA 410 :2004-03  | 

Dienstvertrag

(1) Durch den Dienstvertrag wird derjenige, welcher Dienste zusagt, zur Leistung der versprochenen Dienste, der andere Teil zur Gewährung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.
(2) Gegenstand des Dienstvertrags können Dienste jeder Art sein.

BGB /Dienstvertragsrecht  | 

Dokument

Information und ihr Trägermedium.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.7.2

Dokumentieren

Erforderliche Erfassung, Speicherung und Fortschreibung aller Daten und Informationen über den Bestand und die Betriebsführung wie: •Bestandsunterlagen, •Verbrauchsdaten, •Betriebsprotokolle, •Betriebsanweisungen, •Abnahmeprotokolle, •Wartungsprotokolle.

DIN 32736 :2000-08  |  Nr. 3.1.2
E

Einspar-Contracting

Performance-Contracting. Energie-Einspar-Contracting. Energiespar-Contracting. Gewerkeübergreifende Optimierung der Gebäudetechnik und des Gebäudebetriebs durch einen Contractor auf Basis einer partnerschaftlich gestalteten Zusammenarbeit

DIN 8930-5 :2003-11  |  Nr. 3.5

Einzel-Dienstleistung

Einzelner FM-Hauptprozess, der von einem internen oder externen FM-Dienstleister erbracht wird oder wesentliche Teilprozesse daraus.

GEFMA 700 :2005-04  |  Nr. 4.4.3

Elektro- und Elektronikgeräte

Elektro- und Elektronikgeräte im Sinne dieses Gesetzes sind 1. Geräte, die zu ihrem ordnungsgemäßen Betrieb elektrische Ströme oder elektromagnetische Felder benötigen, 2. Geräte zur Erzeugung, Übertragung und Messung solcher Ströme und Felder, die für den Betrieb mit Wechselspannung von höchstens 1.000 Volt oder Gleichspannung von höchstens 1.500 Volt ausgelegt sind.

ElektroG  |  § 3 Abs. 1

Elektrofachkraft

Eine Person mit geeigneter fachlicher Ausbildung, Kenntnissen und Erfahrung, so dass sie Gefahren erkennen und vermeiden kann, die von der Elektrizität ausgehen können. [IEV 826-09-01, modifiziert]
Für Deutschland ersetzt durch: Elektrofachkraft ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.

DIN VDE 0105-100:2005-06  |  Nr. 3.2.3

Emissionen

Emissionen im Sinne dieses Gesetzes sind die von einer Anlage ausgehenden Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnlichen Erscheinungen.

BImSchG  |  § 3 Abs. 3

Energieliefer-Contracting

Anlagen-Contracting. Nutzenergie-Lieferung. Errichten oder Übernehmen und Betreiben einer Energieerzeugungsanlage zur Nutzenergielieferung durch einen Contractor auf Basis von Langzeitverträgen.

DIN 8930-5 :2003-11  |  Nr. 3.4

Energiemanagement

Zum Energiemanagement gehören Leistungen wie: •Gewerkeübergreifende Analyse der Energieverbraucher, •Ermitteln von Optimierungspotentialen, •Planen der Maßnahmen unter betriebswirtschaftlichen Aspekten, •Berechnen der Rentabilität, •Umsetzen der Einsparungsmaßnahmen, •Nachweisen der Einsparungen.

DIN 32736 :2000-08  |  Nr. 3.1.3

Energien, erneuerbare

Im Sinne dieser Verordnung sind erneuerbare Energien zu Heizungszwecken, zur Warmwasserbereitung oder zur Lüftung von Gebäuden eingesetzte und im räumlichen Zusammenhang dazu gewonnene Solarenergie, Umweltwärme, Erdwärme und Biomasse.

EnEV  |  § 2 Nr. 5

Entledigung

Die Entledigung im Sinne des Absatzes 1 liegt vor, wenn der Besitzer bewegliche Sachen einer Verwertung im Sinne des Anhangs II B oder einer Beseitigung im Sinne des Anhangs II A zuführt oder die tatsächliche Sachherrschaft über sie unter Wegfall jeder weiteren Zweckbestimmung aufgibt.

KrW-/AbfG  |  § 3 Abs. 2

Erhaltungsaufwand

Aufwendungen für die Erneuerung von bereits vorhandenen Teilen, Einrichtungen oder Anlagen sind regelmäßig Erhaltungsaufwand.

EStR  |  R157 Abs. 1 Satz 1

Erneuerung

Während es sich bei der Instandsetzung um die laufende Erhaltung der Betriebsbereitschaft handelt, liegt bei der Erneuerung eine Ersatzinvestition vor, die aus Altersgründen, auf Grund eines Schadens bzw. auf Grund des technischen Fortschritts erforderlich ist. Hierbei sind die Erneuerungen üblicherweise auf das gesamte Wirtschaftsgut zu beziehen. [fortgesetzt]

VDI 2067-1 :2000-09  |  Nr. 3

Ersatzteil

Einheit zum Ersatz einer entsprechenden Einheit, um die ursprünglich geforderte Funktion der Einheit wiederherzustellen.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 3.6

Ersthelfer

Der Arbeitgeber hat diejenigen Beschäftigten zu benennen, die Aufgaben der Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten übernehmen. Anzahl, Ausbildung und Ausrüstung der nach Satz 1 benannten Beschäftigten müssen in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Beschäftigten und zu den bestehenden besonderen Gefahren stehen. Vor der Benennung hat der Arbeitgeber den Betriebs- oder Personalrat zu hören. Weitergehende Beteiligungsrechte bleiben unberührt. Der Arbeitgeber kann die in Satz 1 genannten Aufgaben auch selbst wahrnehmen, wenn er über die nach Satz 2 erforderliche Ausbildung und Ausrüstung verfügt.

ArbSchG  |  § 10 Abs. 2

Erzeuger von Abfällen

Erzeuger von Abfällen im Sinne dieses Gesetzes ist jede natürliche oder juristische Person, durch deren Tätigkeit Abfälle angefallen sind, oder jede Person, die Vorbehandlungen, Mischungen oder sonstige Behandlungen vorgenommen hat, die eine Veränderung der Natur oder der Zusammensetzung dieser Abfälle bewirken.

KrW-/AbfG  |  § 3 Abs. 5

Evakuierungshelfer

Der Arbeitgeber hat diejenigen Beschäftigten zu benennen, die Aufgaben der Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten übernehmen. Anzahl, Ausbildung und Ausrüstung der nach Satz 1 benannten Beschäftigten müssen in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Beschäftigten und zu den bestehenden besonderen Gefahren stehen. Vor der Benennung hat der Arbeitgeber den Betriebs- oder Personalrat zu hören. Weitergehende Beteiligungsrechte bleiben unberührt. Der Arbeitgeber kann die in Satz 1 genannten Aufgaben auch selbst wahrnehmen, wenn er über die nach Satz 2 erforderliche Ausbildung und Ausrüstung verfügt.

ArbSchG  |  § 10 Abs. 2
F

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Der Arbeitgeber hat Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sicherheitsingenieure, -techniker, -meister) schriftlich zu bestellen und ihnen die in § 6 genannten Aufgaben zu übertragen, soweit dies erforderlich ist im Hinblick auf 1. die Betriebsart und die damit für die Arbeitnehmer verbundenen Unfall- und Gesundheitsgefahren, 2. die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer und die Zusammensetzung der Arbeitnehmerschaft, 3. die Betriebsorganisation, insbesondere im Hinblick auf die Zahl und Art der für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung verantwortlichen Personen, 4. die Kenntnisse und die Schulung des Arbeitgebers oder der nach § 13 Abs. 1 Nr. 1, 2 oder 3 des Arbeitsschutzgesetzes verantwortlichen Personen in Fragen des Arbeitsschutzes.

ASiG  |  § 5 Abs. 1

Facilities

Objekte, die neben Services für die Durchführung von Facility Prozessen benötigt werden.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.2.1

Facilities Management

Begriff, der Synonym für Facility Management verwendet werden kann.

E DIN EN 15221 :2005-06  |  Nr. 3.4

Facility (Gebäude/Einrichtung)

Materieller Vermögensgegenstand, der eine Organisation unterstützt.

E DIN EN 15221 :2005-06  |  Nr. 3.5

Facility Management

integrierter Prozess zur Unterstützung und Verbesserung der Wirksamkeit der Hauptaktivitäten einer Organisation durch das Management und die Erbringung von für die entsprechende Umgebung vereinbarten Unterstützungsleistungen, soweit sie erforderlich sind, um die sich ändernden Ziele der Organisation zu erreichen.

E DIN EN 15221 :2005-06  |  Nr. 3.6

Facility Management-Dienstleister

Organisation oder Person, die ein Facility Produkt bereitstellt.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.4.2

Facility Management-Kunde

Organisation oder Person, die ein Facility Produkt empfängt.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.4.1

Facility Management-System

Satz von Facilities und Services, die in Facility Prozessen miteinander verknüpft und durch ein Facility Management geplant und gesteuert werden.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.3.1

Facility Produkt

Ergebnis eines oder mehrerer Facility Prozesse, das Anforderungen an das Facility Management erfüllt.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.5.6

Facility Projekt

Einmaliger Facility Prozess, der aus einem Satz von abgestimmten und gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endterminen besteht und durchgeführt wird, um ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erfüllt, wobei Zeit-, Kosten- und Ressourcenbeschränkungen eingeschlossen sind.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.5.5

Facility Prozess

Prozess, der unter Einbeziehung von Facilities und Services im Rahmen eines Facility Management-Systems Eingaben in Facility Produkte umwandelt.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.5.3

Facility Zuliefer-Prozess

Prozess zur Herstellung und Lieferung von Facilities oder zur Erbringung von Services ohne Einbindung in ein Facility Management-System.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.5.4

Finanzierungs-Contracting

Anlagenbau-Leasing. Bereitstellung einer abgegrenzten technischen Einrichtung oder Anlage zum Zweck der Ermöglichung eines sicheren, wirtschaftlichen und umweltschonenden Betriebs.

DIN 8930-5 :2003-11  |  Nr. 3.6

Flächenmanagement

Das Flächenmanagement umfasst das Management der verfügbaren Flächen in Hinblick auf ihre Nutzung und Verwertung. •Nutzerorientiertes Flächenmanagement ..., •Anlagenorientiertes Flächenmanagement ..., •Immobilienwirtschaftlich orientiertes Flächenmanagement ..., •Serviceorientiertes Flächenmanagement ..., •Dokumentation und Einsatz informationstechnischer Systeme im Flächenmanagement ...

DIN 32736 :2000-08  |  Nr. 4

FM-Organisation

Organisationseinheit, der die Durchführung eines oder mehrerer FM-Prozesse mit entsprechenden Verantwortlichkeiten in einem konkreten Objekt oder an einem konkreten Standort wirksam übertragen wurde.

GEFMA 710 :2006-03  |  Nr. 3.1

Funktionsfähigkeit

Fähigkeit einer Betrachtungseinheit zur Funktionserfüllung aufgrund ihres Zustandes

DIN 31051 :2003-06  |  Nr. 4.5.3

Funktionsfläche

Die Funktionsfl äche FF ist jener Teil der Nettogeschossfl äche NGF, der für haustechnische Anlagen
zur Verfügung steht.
Zur Funktionsfl äche FF gehören Flächen wie
– Räume für Haustechnikanlagen,
– Motorenräume von Aufzugs- und Förderanlagen,
– Ver- und Entsorgungsschächte, Installationsgeschosse sowie Ver- und Entsorgungskanäle,
– Tankräume.

SIA 416:2003  | 

Funktionsprogramm

Es regelt die Zuordnung einzelner Arbeitsräume, Arbeitssysteme/Betriebsbereiche und Betriebsteile zueinander unter Berücksichtigung der Arbeitsbeziehungen und betrieblichen Material- und Energieflüsse.

AHO Nr. 9 :2004-01  |  Anhang C

Funktionsprüfung

Tätigkeit nach Instandhaltungstätigkeiten zur Bestätigung, daß eine Einheit imstande ist, die geforderte Funktion zu erfüllen.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 8.4
G

Gebäude

Gebäude sind selbstständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und geeignet oder bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.

MBO  |  § 2 Abs. 2

Gebäude mit niedrigen Innentemperaturen

Im Sinne dieser Verordnung sind Gebäude mit niedrigen Innentemperaturen solche Gebäude, die nach ihrem Verwendungszweck auf eine Innentemperatur von mehr als 12 Grad Celsius und weniger als 19 Grad Celsius und jährlich mehr als vier Monate beheizt werden.

EnEV  |  § 2 Nr. 3

Gebäude mit normalen Innentemperaturen

Im Sinne dieser Verordnung sind Gebäude mit normalen Innentemperaturen solche Gebäude, die nach ihrem Verwendungszweck auf eine Innentemperatur von 19 Grad Celsius und mehr und jährlich mehr als vier Monate beheizt werden.

EnEV  |  § 2 Nr. 1

Gebäude- und Raumbuch

Es dient als Besondere Leistung der Projektsteuerung zur verbalen Beschreibung von Gebäuden und Räumen. Es stellt die konsequente Fortführung des Bau-, Funktions-, Raum- und Ausstattungsprogramms sowie der Baubeschreibung dar und bietet die für Nicht-Techniker vielfach zweckmäßige Ergänzung zu zeichnerischen Darstellungen. Mit einem Gebäude- und Raumbuch wird die Präzisierung der Vorgaben des Nutzers/Bauherrn u. die gemeinsame Informations- /Abstimmungs- /Entscheidungsbasis für Nutzer/Bauherr einerseits und Planer andererseits geschaffen. Ein Gebäude- u. Raumbuch kann als Anlage zum Nutzerbedarfsprogramm erstmals als Forderungskatalog aufgestellt, mit Abschluß der Vor-, Entwurfs- und Ausführungsplanung fortgeschrieben u. mit Baufertigstellung als Bestandsgebäude- und -raumbuch abgeschlossen u. an den Nutzer übergeben werden.

AHO Nr. 9 :2004-01  |  Anhang C

Gebäudegrundfläche

Die Gebäudegrundfl äche GGF ist jene Fläche des Grundstücks, welche von Gebäuden oder Gebäudeteilen
durchdrungen wird.

SIA 416:2003  | 

Gebäudemanagement

Gesamtheit aller Leistungen zum Betreiben und Bewirtschaften von Gebäuden einschließlich der baulichen und technischen Anlagen auf der Grundlage ganzheitlicher Strategien. Dazu gehören auch die infrastrukturellen und kaufmännischen Leistungen. Gebäudemanagement zielt auf die strategische Konzeption, Organisation und Kontrolle, hin zu einer integralen Ausrichtung der traditionell additiv erbrachten einzelnen Leistungen. Das Gebäudemanagement gliedert sich in die drei Leistungsbereiche Technisches Gebäudemanagement TGM, Infrastrukturelles Gebäudemanagement IGM und Kaufmännisches Gebäudemanagement KGM. In allen drei Leistungsbereichen können flächenbezogene Leistungen enthalten sein (siehe Abschnitt 4 [der DIN 32736]). Darüber hinaus bestehen Schnittstellen zum Flächenmanagement des Immobilien-Eigentümers und Nutzers.

DIN 32736 :2000-08  |  Nr. 2.1

Gebäudemanagement, infrastrukturelles

Es umfasst die geschäftsunterstützenden Dienstleistungen, welche die Nutzung von Gebäuden verbessern.

DIN 32736 :2000-08  |  Nr. 2.3

Gebäudemanagement, kaufmännisches

Es umfasst alle kaufmännischen Leistungen aus den Bereichen TGM, IGM unter Beachtung der Immobilienökonomie

DIN 32736 :2000-08  |  Nr. 2.4

Gebäudemanagement, technisches

Es umfasst alle Leistungen, die zum Betreiben und Bewirtschaften der baulichen und technischen Anlagen eines Gebäudes erforderlich sind.

DIN 32736 :2000-08  |  Nr. 2.2

Generalunternehmer

Einem Generalunternehmer werden vom Auftraggeber die Bauleistungen aller Gewerbezweige für ein Bauwerk übertragen. Dabei hat er ggf. auch Teile der Ausführungsplanung zu erbringen. In diesem Fall spricht man von einem "qualifizierten Generalunternehmer". Häufig übernimmt der Generalunternehmer eine Kosten- und Termingarantie unter Vereinbarung einer Vertragsstrafe bei Nichteinhaltung. Er führt wesentliche Teile der Bauleistungen selbst aus, z. B. die Rohbauarbeiten. Die übrigen Bauleistungen vergibt er an Nachunternehmer, die ihre Leistungen selbständig und eigenverantwortlich auch im Rahmen von Werkverträgen erfüllen.

AHO Nr. 9 :2004-01  |  Anhang C

Geschossfläche

Die Geschossfl äche GF ist die allseitig umschlossene und überdeckte Grundrissfl äche der zugänglichen
Geschosse einschliesslich der Konstruktionsfl ächen.
Nicht als Geschossfl ächen gerechnet werden Flächen von Hohlräumen unter dem untersten zugänglichen
Geschoss.
Die Geschossfl äche GF gliedert sich in
– Nettogeschossfl äche NGF,
– Konstruktionsfl äche KF.

SIA 416:2003  | 

Geschoßflächenzahl

Die Geschoßflächenzahl gibt an, wie viel Quadratmeter Geschoßfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche im Sinne des § 19 Abs. 3 [BauNVO] zulässig sind.

BauNVO  | 

Geschosszahl

Als Geschosse zählen alle Voll-, Dach- und Attikageschosse über Terrain. Geschosse, welche mehr
als 50 % der Summe der Aussenwandfläche der Umfassungswände unter Terrain liegen gelten als
Untergeschosse. […].

Brandschutzrichtlinie 10-15  | 

Grundfläche

(1) Die Grundfläche ist nach den lichten Maßen zwischen den Bauteilen zu ermitteln; dabei ist von der Vorderkante der Bekleidung der Bauteile auszugehen. Bei fehlenden begrenzenden Bauteilen ist der bauliche Abschluss zu Grunde zu legen.
(2) Bei der Ermittlung der Grundfläche sind namentlich einzubeziehen die Grundflächen von 1. Tür- und Fensterbekleidungen sowie Tür- und Fensterumrahmungen, 2. Fuß-, Sockel- und Schrammleisten, 3. fest eingebauten Gegenständen, wie z. B. Öfen, Heiz- und Klimageräten, Herden, Bade- oder Duschwannen, 4. freiliegenden Installationen, 5. Einbaumöbeln und 6. nicht ortsgebundenen, versetzbaren Raumteilern.
(3) Bei der Ermittlung der Grundflächen bleiben außer Betracht die Grundflächen von ... [fortgesetzt]
1. Schornsteinen, Vormauerungen, Bekleidungen, freistehenden Pfeilern und Säulen, wenn sie eine Höhe von mehr als 1,50 Meter aufweisen und ihre Grundfläche mehr als 0,1 Quadratmeter beträgt, 2. Treppen mit über drei Steigungen und deren Treppenabsätze, 3. Türnischen und 4. Fenster- und offenen Wandnischen, die nicht bis zum Fußboden herunterreichen oder bis zum Fußboden herunterreichen und 0,13 Meter oder weniger tief sind.

WoFlV  | 

Grundflächenzahl

Die Grundflächenzahl gibt an, wie viel Quadratmeter Grundfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche im Sinne des Absatzes 3 [des § 19 BauNVO] zulässig sind.

BauNVO  | 
H

Hauptnutzfläche

Die Hauptnutzfl äche HNF ist der Teil der Nutzfl äche NF, welcher der Zweckbestimmung und Nutzung
des Gebäudes im engeren Sinn dient.

SIA 416:2003  | 

Herstellungskosten

Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstands, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen.

HGB  |  § 255 Abs. 2 Satz 1
I

Immissionen

Immissionen im Sinne dieses Gesetzes sind auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen.

BImSchG  |  § 3 Abs. 2

Inspektion

Maßnahmen zur Feststellung und Beurteilung des Istzustandes einer Betrachtungseinheit einschließlich der Bestimmung der Ursachen der Abnutzung und dem Ableiten der notwendigen Konsequenzen für eine künftige Nutzung

DIN 31051 :2003-06  |  Nr. 4.1.3

Instandhaltbarkeit

Fähigkeit einer Einheit, dass sie unter gegebenen Einsatzbedingungen in einem Zustand erhalten oder in ihn zurückversetzt werden kann, in dem sie eine geforderte Funktion erfüllen kann, wenn die Instandhaltung unter gegebenen Bedingungen mit festgelegten Verfahren und Hilfsmitteln ausgeführt wird.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 4.3

Instandhaltung

Kombination aller technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements während des Lebenszyklus einer Betrachtungseinheit zur Erhaltung des funktionsfähigen Zustandes oder der Rückführung in diesen, so dass sie die geforderte Funktion erfüllen kann. (aus DIN EN 13306).

DIN 31051 :2003-06  |  Nr. 4.1.1

Instandhaltung, geplante

Präventive Instandhaltung, durchgeführt nach einem festgelegten Zeitplan oder einer festgelegten Zahl von Nutzungseinheiten.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 7.2

Instandhaltung, präventive

Instandhaltung, ausgeführt in festgelegten Abständen oder nach vorgeschriebenen Kriterien zur Verminderung der Ausfallwahrscheinlichkeit oder der Wahrscheinlichkeit einer eingeschränkten Funktionserfüllung einer Einheit.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 7.1

Instandhaltung, zustandsorientierte

Präventive Instandhaltung, die aus der Überwachung der Arbeitsweise und/oder der sie darstellenden Messgrößen sowie den nachfolgenden Maßnahmen besteht.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 7.4

Instandhaltungs-management

Alle Tätigkeiten der Führung, welche die Ziele, die Strategie und die Verantwortlichkeiten der Instandhaltung bestimmen und sie durch Mittel wie Instandhaltungsplanung, Steuerung und Überwachung und Verbesserung der Organisationsmethoden einschließlich wirtschaftlicher Gesichtspunkte verwirklichen.
ANMERKUNG: Im Sinne dieser Norm umfasst der Begriff Management sämtliche Führungs- und Leitungsaufgaben in allen Betriebsebenen.

DIN EN 13306 :2001-09  | 

Instandhaltungskosten

Kosten, die während der Nutzungsdauer zur Erhaltung des bestimmungsmäßigen Gebrauchs aufgewendet werden müssen, um die durch Abnutzung, Alterung und Witterungseinwirkung entstehenden baulichen oder sonstigen Mängel ordnungsgemäß zu beseitigen. Der Ansatz der Instandhaltungskosten dient auch zur Deckung der Kosten von Instandsetzungen, nicht jedoch der Kosten von Baumaßnahmen, soweit durch sie eine Modernisierung vorgenommen wird oder Wohnraum oder anderer auf die Dauer benutzbarer Raum neu geschaffen wird. Der Ansatz dient nicht zur Deckung der Kosten einer Erneuerung von Anlagen und Einrichtungen, für die eine besondere Abschreibung nach § 25 Abs. 3 zulässig ist.

II. BV  |  § 28 Abs. 1

Instandhaltungsmanagement

Alle Tätigkeiten der Führung, welche die Ziele, die Strategie und die Verantwortlichkeiten der Instandhaltung bestimmen und sie durch Mittel wie Instandhaltungsplanung, Steuerung und Überwachung und Verbesserung der Organisationsmethoden einschließlich wirtschaftlicher Gesichtspunkte verwirklichen.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 2

Instandhaltungsstrategie

Vorgehensweise des Managements zur Erreichung der Instandhaltungsziele.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 2.4

Instandhaltungsvermögen

Fähigkeit einer Instandhaltungsorganisation, die richtige Instandhaltungsunterstützung am Ort, an dem sie gebraucht wird, um die erforderliche Instandhaltungstätigkeit zu einem gegebenen Zeitpunkt oder während eines gegebenen Zeitintervalles auszuführen zur Verfügung zu stellen.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 2.8

Instandhaltungsziele

Die der Führung oder der Instandhaltungsabteilung zugewiesenen und von ihr angenommenen Ziele.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 2.3

Instandsetzung

Maßnahmen zur Rückführung einer Betrachtungseinheit in den funktionsfähigen Zustand, mit Ausnahme von Verbesserungen.

DIN 31051 :2003-06  |  Nr. 4.1.4

Interessierte Partei

Person oder Gruppe mit einem Interesse an der Leistung oder dem Erfolg einer Organisation.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.3.7

Interventionsdienst

umfasst die Durchführung vereinbarter Maßnahmen am Ereignisort innerhalb einer festgelegten Frist

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.4
J
K

Kernprozess (Primärer Prozess)

Abfolge von Tätigkeiten, durch deren Ergebnisse sich eine Organisation im Markt gegenüber externen Kunden definiert und gegenüber Wettbewerbern differenziert.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.5.1

Kompatibilität

Lesbarkeit eines Datei- bzw. Datenformates durch ein anderes Softwaresystem oder eine andere Version der erstellenden Software. Unterschieden wird: Aufwärtskompatibilität, d.h. eine Datei, die von einer Software erstellt wurde, kann von der nächsten Version ohne Verluste gelesen werden. Beim Einlesen kann von der höheren Version unter Umständen eine automatische Konvertierung vorgenommen werden. Nach dem Abspeichern in der höheren Version ist die Datei durch die niedere Version nicht mehr lesbar. Ein Abspeichern im Format der niederen Version ist meist möglich. Auf- und Abwärtskompatibilität, d.h. Dateien können uneingeschränkt von der niederen und höheren Version einer Software gelesen und geschrieben werden.

GEFMA 410 :2004-03  | 

Konformität

Erfüllung einer Anforderung.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.6.1

Konstruktions-Grundfläche

Summe der Grundflächen der aufgehenden Bauteile aller Grundrissebenen eines Bauwerkes, z. B. von: •Wänden, •Stützen, •Pfeilern, •Schornsteinen, •raumhohen Vormauerungen und Bekleidungen, •Installationshohlräumen der aufgehenden Bauteile, •Wandnischen und -schlitzen, •Wandöffnungen, z. B. Türen, Fenster, Durchgänge, •Installationskanälen und -schächten sowie Kriechkellern bis 1,0 m² lichtem Querschnitt. Die Konstruktions-Grundfläche ist die Differenz zwischen Brutto- und Netto-Grundfläche.

DIN 277-1 :2005-02  | 

Konstruktions-Rauminhalt

Summe der Rauminhalte der Bauteile, die Netto-Rauminhalte umschließen. Der Konstruktions-Rauminhalt schließt die Rauminhalte ein von: •abgehängten Decken, •Doppelböden, •mehrschaligen Fassaden, •Installationskanälen und -schächten mit einem lichten Querschnitt bis 1,0 m². Der Konstruktions-Rauminhalt ist die Differenz zwischen Brutto-Rauminhalt und Netto-Rauminhalt.

DIN 277-1 :2005-02  |  Nr. 3.2.2

Konstruktionsfläche

Die Konstruktionsfl äche KF ist die Grundrissfl äche der innerhalb der Geschossfl äche GF liegenden
umschliessenden und innenliegenden Konstruktionsbauteile wie Aussen- und Innenwände, Stützen
und Brüstungen.
Einzuschliessen sind die lichten Querschnitte von Schächten und Kaminen sowie Tür- und Fensternischen,
sofern sie nicht der Nettogeschossfl äche NGF zugeordnet sind.
Bauteile wie versetzbare Trennwände und Schrankwände sind keine umschliessenden oder innenliegenden
Konstruktionsbauteile im Sinne dieser Norm.

SIA 416:2003  | 

Koordinator

Werden Beschäftigte mehrerer Unternehmer oder selbstständige Einzelunternehmer an einem Arbeitsplatz tätig, haben die Unternehmer hinsichtlich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten, insbesondere hinsichtlich der Maßnahmen nach § 2 Abs. 1, entsprechend § 8 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz zusammenzuarbeiten. Insbesondere haben sie, soweit es zur Vermeidung einer möglichen gegenseitigen Gefährdung erforderlich ist, eine Person zu bestimmen, die die Arbeiten aufeinander abstimmt; zur Abwehr besonderer Gefahren ist sie mit entsprechender Weisungsbefugnis auszustatten.

UVV BGV A1  |  § 6 Abs. 1

Kosten im Hochbau

Kosten im Hochbau sind Aufwendungen für Güter, Leistungen und Abgaben, die für die Planung und Ausführung von Baumaßnahmen erforderlich sind.

DIN 276 :1993-06  |  Nr. 2.1

Kostenermittlung

Die Kostenermittlung ist die Vorausberechnung der entstehenden Kosten bzw. Feststellung der tatsächlich entstandenen Kosten. Entsprechned dem Planungsfortschritt werden die in den Abschnitten 2.3.1 bis 2.3.4 [der DIN 276] aufgeführten Arten der Kostenermittlung unterschieden: Kostenschätzung; Kostenberechnung; Kostenanschlag; Kostenfeststellung.

DIN 276 :1993-06  |  Nr. 2.3

Kostengliederung

Die Kostengliederung ist die Ordnungsstruktur, nach der die Gesamtkosten einer Baumaßnahme in Kostengruppen unterteilt werden.

DIN 276 :1993-06  |  Nr. 2.7

Kostengruppe

Eine Kostengruppe ist die Zusammenfassung einzelner, nach den Kriterien der Planung oder des Projektablaufes zusammengehörender Kosten.

DIN 276 :1993-06  |  Nr. 2.8

Kostenplanung

Die Kostenplanung ist die Gesamtheit aller Maßnahmen der Kostenermittlung, der Kostenkontrolle und der Kostensteuerung. Die Kostenplanung begleitet kontinuierlich alle Phasen der Baumaßnahme während der Planung und Ausführung. Sie befasst sich systematisch mit den Ursachen der Kosten.

DIN 276 :1993-06  |  Nr. 2.2

Kostensteuerung

Die Kostensteuerung ist das gezielte Eingreifen in die Entwicklung der Kosten, insbesondere bei Abweichungen, die durch die Kostenkontrolle festgestellt worden sind.

DIN 276 :1993-06  |  Nr. 2.5

Kunde

Organisation oder Person, die ein Produkt empfängt.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.3.5

Kundenzufriedenheit

Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, in dem die Anforderungen des Kunden erfüllt worden sind.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.1.4
L

Lastenheft

Zusammenstellung aller Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich Liefer- und Leistungsumfang der Technischen Anlagen und Ausrüstungen. Im Lastenheft wird definiert, WAS und WOFÜR zu lösen ist. Es wird vom Auftraggeber oder in dessen Auftrag erstellt und dient als Ausschreibungs- und Angebotsgrundlage. (Definition in Anlehnung an AHO, Nr. 10 bzw. VDI/VDE-Richtlinie 3694.)

VDI 6028-1 :2002-02  |  Nr. 3

Lebenszyklus

Sich wiederholende Abfolge zeitlicher Abschnitte (Lebenszyklusphasen) in der Entstehung, Nutzung und Verwertung von Facilities.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.3.3

Lebenszykluskosten

Kosten, die während des Lebenszyklusses von Facilities anfallen, unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Entstehung.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.5

Leerstandskosten

Laufende Aufwendungen in der LzPh. 8 Leerstand.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.4

Lieferant

Organisation oder Person, die ein Produkt bereitstellt.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.3.6

Luftverunreinigungen

Luftverunreinigungen im Sinne dieses Gesetzes sind Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft, insbesondere durch Rauch, Ruß, Staub, Gase, Aerosole, Dämpfe oder Geruchsstoffe.

BImSchG  |  § 3 Abs. 4
M

Managementsystem

System zum Festlegen von Politik und Zielen sowie zum Erreichen dieser Ziele.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.2.2

Mangel

Nichterfüllung einer Anforderung in Bezug auf einen beabsichtigten oder festgelegten Gebrauch.
ANMERKUNG 1: Die Unterscheidung zwischen den Begriffen Mangel und Fehler ist wegen ihrer rechtlichen Bedeutung wichtig, insbesondere derjenigen, die im Zusammenhang mit Produkthaftungsfragen steht. Die Benennung "Mangel" sollte daher mit äußerster Vorsicht verwendet werden.
ANMERKUNG 2: Der vom Kunden beabsichtigte Gebrauch kann durch die Art der vom Lieferanten bereitgestellten Informationen, wie Gebrauchs- oder Instandhaltungsanweisungen, beeinträchtigt werden.

Mietausfallwagnis

Wagnis einer Ertragsminderung, die durch uneinbringliche Rückstände von Mieten, Pachten, Vergütungen und Zuschlägen oder durch Leerstehen von Raum, der zur Vermietung bestimmt ist, entsteht.

II. BV  | 

Minderung

(1) Statt zurückzutreten, kann der Besteller die Vergütung durch Erklärung gegenüber dem Unternehmer mindern. Der Ausschlussgrund des § 323 Abs. 5 Satz 2 findet keine Anwendung. (2) Sind auf der Seite des Bestellers oder auf der Seite des Unternehmers mehrere beteiligt, so kann die Minderung nur von allen oder gegen alle erklärt werden. (3) Bei der Minderung ist die Vergütung in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Vertragsschlusses der Wert des Werks in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung ist, soweit erforderlich, durch Schätzung zu ermitteln. (4) Hat der Besteller mehr als die geminderte Vergütung gezahlt, so ist der Mehrbetrag vom Unternehmer zu erstatten. § 346 Abs. 1 und § 347 Abs. 1 finden entsprechende Anwendung.

BGB /Werkvertragsrecht  | 

Modernisierung

Modernisierung sind bauliche Maßnahmen, die den Gebrauchswert des Wohnraums nachhaltig erhöhen, die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern oder nachhaltig Einsparungen von Energie oder Wasser bewirken.

II. BV  |  § 11 Abs. 6

Modernisierungen

Bauliche Maßnahmen zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswertes eines Objekts, soweit sie nicht unter die Nummern 4 [Erweiterungsbauten], 5 [Umbauten] oder 10 [Instandsetzungen] fallen, jedoch einschließlich der durch diese Maßnahmen verursachten Instandsetzungen.

HOAI  |  § 3 Nr. 6

Modernisierungs- und Instandsetzungsgebot

Anordnung einer Gemeinde, zur Beseitigung von Mißständen und Behebung von Mängeln. Wortlaut: (1) Weist eine bauliche Anlage nach ihrer inneren oder äußeren Beschaffenheit Mißstände oder Mängel auf, deren Beseitigung oder Behebung durch Modernisierung oder Instandsetzung möglich ist, kann die Gemeinde die Beseitigung der Mißstände durch ein Modernisierungsgebot und die Behebung der Mängel durch ein Instandsetzungsgebot anordnen. [fortgesetzt]

BauGB  | 
N

Nacherfüllung

(1) Verlangt der Besteller Nacherfüllung, so kann der Unternehmer nach seiner Wahl den Mangel beseitigen oder ein neues Werk herstellen.
(2) Der Unternehmer hat die zum Zweck der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen.
(3) Der Unternehmer kann die Nacherfüllung unbeschadet des § 275 Abs. 2 und 3 verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist.
(4) Stellt der Unternehmer ein neues Werk her, so kann er vom Besteller Rückgewähr des mangelhaften Werks nach Maßgabe der §§ 346 bis 348 verlangen.

BGB /Werkvertragsrecht  | 

Nebennutzfläche

Die Nebennutzfl äche NNF ist der Teil der Nutzfl äche NF, welcher die Hauptnutzfl äche HNF zur Nutzfl
äche ergänzt. Sie ist je nach Zweckbestimmung und Nutzung des Gebäudes zu defi nieren.
Zu den Nebennutzfl ächen gehören z.B. im Wohnungsbau
– Waschküchen,
– Estrich- und Kellerräume,
– Abstellräume,
– Fahrzeugeinstellräume,
– Schutzräume,
– Kehrichträume.

SIA 416:2003  | 

Nennwärmeleistung

Im Sinne dieser Verordnung ist die Nennwärmeleistung die höchste von dem Heizkessel im Dauerbetrieb nutzbar abgegebene Wärmemenge je Zeiteinheit; ist der Heizkessel für einen Nennwärmeleistungsbereich eingerichtet, so ist die Nennwärmeleistung die in den Grenzen des Nennwärmeleistungsbereichs fest eingestellte und auf einem Zusatzschild angegebene höchste nutzbare Wärmeleistung; ohne Zusatzschild gilt als Nennwärmeleistung der höchste Wert des Nennwärmeleistungsbereichs.

EnEV  |  § 2 Nr. 8

Netto-Grundfläche

Die Netto-Grundfläche gliedert sich in Nutzfläche, Technische Funktionsfläche und Verkehrsfläche mit Nutzungen nach DIN 277-2:2005-02, Tabelle 1, Nr. 1 bis Nr. 9. Sie schließt die Grundflächen ein von: •freiliegenden Installationen, •fest eingebauten Gegenständen, wie z. B. von Öfen, Heiz- und Klimageräten, Bade- oder Duschwannen, •nicht raumhohen Vormauerungen und Bekleidungen, •Einbaumöbeln, •nicht ortsgebundenen, versetzbaren Raumteilern, •Installationskanälen und -schächten sowie Kriechkellern über 1,0 m² lichtem Querschnitt, •Aufzugsschächten.

DIN 277-1 :2005-02  | 

Netto-Rauminhalt

Summe der lichten Rauminhalte aller Räume, deren Grundflächen zur Netto-Grundfläche gehören. Nicht zum Netto-Rauminhalt gehören z. B. der Rauminhalt über abgehängten Decken, in Doppelböden und in mehrschaligen Fassaden.

DIN 277-1 :2005-02  |  Nr. 3.2.1

Nettogeschossfläche

Die Nettogeschossfl äche NGF ist der Teil der Geschossfl äche GF zwischen den umschliessenden oder
innenliegenden Konstruktionsbauteilen.
Die Nettogeschossfl äche NGF gliedert sich in
– Nutzfläche NF,
– Verkehrsfläche VF,
– Funktionsfläche FF.

SIA 416:2003  | 

Notruf- und Service-Leitstelle

gesicherter, ständig besetzter Bereich eines AN, in dem Alarmempfangseinrichtungen für Gefahrenmeldungen betrieben und von dem aus Interventionen eingeleitet, überwacht und dokumentiert werden.

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.5

Nutzfläche

Die Nutzfl äche NF ist der Teil der Nettogeschossfl äche NGF, welcher der Zweckbestimmung und
Nutzung des Gebäudes im weiteren Sinn dient.
Die Nutzfl äche NF gliedert sich in
– Hauptnutzfl äche HNF,
– Nebenutzfl äche NNF.

SIA 416:2003  | 

Nutzungskosten

Laufende Aufwendungen für die Nutzung baulicher und technischer Anlagen & Einrichtungen innerhalb der Betriebs- & Nutzungsphase, jeweils bezogen auf eine Periode.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2

Nutzungskosten-anschlag

Möglichst genaue Ermittlung der zu erwartenden Nutzungskosten bei Neubauten. Er dient in Verbindung mit dem Kostenanschlag nach DIN 276 und der Kostenfeststellung nach DIN 276 der Bereitstellung der Mittel. Er ist die Zusammenstellung aller für die Nutzung voraussichtlich anfallender Kosten und wird bis zur Inbetriebnahme erstellt. Im Nutzungskostenanschlag sollen Nutzungskosten der KGr. 6.300 zusätzlich nach Technischen Anlagengruppen der DIN 276 (KGr. 410 bis 480) untergliedert werden

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.6.3

Nutzungskosten-berechnung

Angenäherte Ermittlung der zu erwartenden Nutzungskosten bei Neubauten. Sie dient in Verbindung mit der Kostenberechnung nach DIN 276 als eine Grundlage für die Entscheidung über die Entwurfsplanung. Die Nutzungskostenberechnung ist bis zur Erstellung des Nutzungskostenanschlages nach Planungsfortschritt zu aktualisieren. In der Nutzungskostenberechnung müssen die Gesamtkosten der KGr. 6.300 bis einschließlich 6.600 nach Kostengruppen mindestens bis zur Ebene der FM-Teilprozesse ermittelt werden.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.6.2

Nutzungskosten-ermittlung

Bei Neubauten die Vorausberechnung der künftig entstehenden Nutzungskosten bzw. bei bestehenden Objekten die Feststellung der tatsächlichen Nutzungskosten. Entsprechend dem Planungsfortschritt bei Neubauten werden die in den Abschnitten 2.6.1 bis 2.6.4 aufgeführten Arten der Nutzungskostenermittlung unterschieden. Die Kosten sind netto, d.h. ohne Umsatzsteuer anzugeben.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.6

Nutzungskosten-feststellung

Ermittlung der tatsächlichen Nutzungskosten bestehender Objekte für eine Periode auf betriebswirtschaftlich nachvollziehbarer Grundlage sämtlicher Belege und Dokumente, die diese Periode betreffen. Der Detaillierungsgrad richtet sich nach den Anforderungen des Nutzers. Die Grundstruktur sollte weiterhin mit GEFMA 200 übereinstimmen, um eine weitere einheitliche Verarbeitung der Nutzungskosten zu ermöglichen.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.6.4

Nutzungskosten-schätzung

Überschlägige Ermittlung der zu erwartenden Nutzungskosten bei Neubauten. Sie dient in Verbindung mit der Kostenschätzung nach DIN 276 als eine Grundlage für die Entscheidung über die Vorplanung. In der Nutzungskostenschätzung müssen die Gesamtkosten nach Kostengruppen mindestens bis zur Ebene der FM-Hauptprozesse ermittelt werden, soweit diese maßgeblich durch die Konstruktion des Objektes und weniger durch die Eigenarten der Nutzung bedingt sind. Dies gilt insbesondere für die Kostengruppen 6.300 Objektbetrieb / Betriebsführung, 6.400 Ver- und Entsorgung, 6.500 Reinigung & Pflege, 6.600 Schutz- & Sicherheitsdienste.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.6.1

Nutzungskosten-überwachung

Vergleich der Nutzungskosten eines Objektes über mehrere Jahre.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.7

Nutzungskostenanschlag

Möglichst genaue Ermittlung der zu erwartenden Nutzungskosten bei Neubauten. Er dient in Verbindung mit dem Kostenanschlag nach DIN 276 und der Kostenfeststellung nach DIN 276 der Bereitstellung der Mittel. Er ist die Zusammenstellung aller für die Nutzung voraussichtlich anfallender Kosten und wird bis zur Inbetriebnahme erstellt. Im Nutzungskostenanschlag sollen Nutzungskosten der KGr. 6.300 zusätzlich nach Technischen Anlagengruppen der DIN 276 (KGr. 410 bis 480) untergliedert werden

GEFMA 200 :2004-07  | 
O

Oberste Leitung

Person oder Personengruppe, die eine Organisation auf der obersten Ebene leitet und lenkt

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.2.7

Objekte

Gebäude, sonstige Bauwerke, Anlagen, Freianlagen und raumbildende Ausbauten.

HOAI  |  § 3 Nr. 1
P

Paket-Dienstleistung

Gesamtheit sämtlicher FM-Prozesse einer Lebenszyklusphase, die von einem FM-Dienstleister in Eigenleistung oder durch Subunternehmer erbracht werden und die gegenüber dem Kunden als ein Paket erscheinen, d.h. mit nur einem Ansprechpartner auf Seiten des FM-Dienstleisters.

GEFMA 700 :2005-04  |  Nr. 4.4.4

pbFM

Planungs- und baubegleitendes Facility Management

Periode

Soweit eine Periode als Betrachtungs- oder Abrechnungszeitraum anzugeben ist, beträgt diese grundsätzlich ein Jahr. Im Normalfall ist dies ein Kalenderjahr, ein abweichender 12-Monatszeitraum (‚Wirtschaftsjahr’) ist anzugeben.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.8

Person, befähigte

Befähigte Person im Sinne dieser Verordnung ist eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung der Arbeitsmittel verfügt.

BetrSichV  |  § 2 Abs. 7

Person, elektrotechnisch unterwiesene

Eine Person, die durch Elektrofachkräfte ausreichend unterrichtet wurde, so dass sie Gefahren vermeiden kann, die von der Elektrizität ausgehen können. [IEV 826-09-02, modifiziert]
Für Deutschland ersetzt durch: Elektrotechnisch unterwiesene Person ist, wer durch eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenenen Aufgaben und die möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und erforderlichenfalls angelernt sowie über die notwendigen Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen belehrt wurde.

DIN VDE 0105-100:2005-06  |  Nr. 3.2.4

Pflichtenheft

Leistungsbeschreibung des Bieters zur Realisierung aller Anforderungen des Lastenheftes. Im Pflichtenheft werden die Anwendervorgaben detailliert, die Realisierungsanforderungen beschrieben und definiert, WIE und WOMIT die Anforderungen zu realisieren sind. Das Pflichtenheft wird in der Regel nach Auftragserteilung vom Auftragnehmer erstellt. Nach Genehmigung durch den Auftraggeber wird das Pflichtenheft die verbindliche Vereinbarung für die Realisierung und Abwicklung des Projektes. (Definition in Anlehnung an AHO, Nr. 10 bzw. VDI/VDE-Richtlinie 3694)

VDI 6028-1 :2002-02  |  Nr. 3

Postendienst

Form des Separatwachdienstes mit zeitlich standort- bzw. objektgebundenen eng begrenzten Schutzaufgaben

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.2.2.2

Produkt

Ergebnis eines Prozesses.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.4.2

Projekt

Einmaliger Prozess, der aus einem Satz von abgestimmten und gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endterminen besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Kosten und Ressourcen ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erfüllt.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.4.3

Projektcontrolling

Das Projektcontrolling ist eine Teildisziplin des Projektmanagements. Es wird als Leistung bei der Steuerung von Kumulativleistungsträgern (Generalplanern und Generalunternehmern etc.) erforderlich.

AHO Nr. 9 :2004-01  |  Anhang C

Projektentwicklung

Durch Projektentwicklungen sind die Faktoren Standort, Projektidee und Kapital so miteinander zu kombinieren, dass einzelwirtschaftlich wettbewerbsfähige, arbeitsplatzschaffende und -sichernde sowie gesamtwirtschaftlich sozial- und umweltverträgliche Immobilienobjekte geschaffen und dauerhaft rentabel genutzt werden können. Projektentwicklung im engeren Sinne umfasst die Phase vom Projektanstoß bis zur Entscheidung über die weitere Verfolgung der Projektidee durch Erteilung von Planungsaufträgen bzw. bis zur Entscheidung über die Einstellung aller weiteren Aktivitäten aufgrund zu hoher Projektrisiken. Die Projektentwicklung im weiteren Sinne umfasst den gesamten Lebenszyklus der Immobilie vom Projektanstoß bis hin zur Umwidmung oder dem Abriss am Ende der wirtschaftlich vertretbaren Nutzungsdauer. Sie entspricht dem Immobilienmanagement. ...
(englisch: corporate real estate management CREM).

AHO Nr. 9 :2004-01  |  Anhang C

Projektkosten

Aufwendungen für Projekte, die in ursächlichem Zusammenhang mit dem Facility Management des Anwenders stehen, aber keine Baumaßnahmen darstellen und somit nicht unter den Begriff der Kosten im Hochbau fallen.

GEFMA 200 :2004-07  |  Nr. 2.3

Projektleitung

Für die Dauer eines Projektes geschaffene Organisationseinheit, welche für Planung, Steuerung und Überwachung dieses Projektes verantwortlich ist. Sie kann den Bedürfnissen der Projektphase angepasst werden.

DIN 69901 :1987-08  | 

Projektmanagement

Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projektes.

DIN 69901 :1987-08  | 

Projektsteuerung

Nach § 31 HOAI Leistungen von Auftragnehmern, die Funktionen des Auftraggebers bei der Steuerung von Projekten mit mehreren Fachbereichen übernehmen. Nach der Berufsordnung des Deutschen Verbandes der Projektmanager in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V. (DVP) ist Projektsteuerung die neutrale und unabhängige Wahrnehmung von Auftraggeberfunktionen in technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht im Sinne von § 31 HOAI.

AHO Nr. 9 :2004-01  |  Anhang C

Prozess

Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Tätigkeiten, der Eingaben in Ergebnisse umwandelt.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.4.1
Q

Qualität

Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.1.1

Qualitätsmanagement

Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.2.8

Qualitätsmerkmal

Inhärentes Merkmal eines Produkts, Prozesses oder Systems, das sich auf eine Anforderung bezieht.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.5.2
R

Raumbuch

Das Raumbuch im Sinne dieser Richtlinie enthält die Anforderungen und Festlegungen zur Ausrüstung für jeden einzelnen Raum eines Objektes (siehe Muster Technische Raumanforderungen sowie übergreifende Gebäudeanforderungen im Anhang [der VDI 6028-1]). Es wird bei Bedarf fortgeschrieben.

VDI 6028-1 :2002-02  |  Nr. 3

Rechte des Käufers bei Mängeln

Ist die Sache mangelhaft, kann der Käufer, wenn die Voraussetzungen der folgenden Vorschriften vorliegen und soweit nicht ein anderes bestimmt ist, 1. nach § 439 Nacherfüllung verlangen, 2. nach den §§ 440, 323 und 326 Abs. 5 von dem Vertrag zurücktreten oder nach § 441 den Kaufpreis mindern und 3. nach den §§ 440, 280, 281, 283 und 311a Schadensersatz oder nach § 284 Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.

BGB /Kaufvertragsrecht  | 

Rechtsmangel

Das Werk ist frei von Rechtsmängeln, wenn Dritte in bezug auf das Werk keine oder nur die im Vertrag übernommenen Rechte gegen den Besteller geltend machen können.

BGB /Werkvertragsrecht  |  § 633 Abs. 3

Redundanz

Mehrfache Datenhaltung mit der potenziellen Gefahr der Nicht-Übereinstimmung. Redundanzfreie Datenhaltung ist nur möglich, wenn die CAFM-Software mit dem Partnersystem über einen direkten Datenbankzugriff in Kontakt tritt. Sofern hingegen ein Datenaustausch über ein Kopieren der Datenbestände erfolgt, ergibt sich eine redundante Datenhaltung. Dies erfordert programmtechnische Maßnahmen zur Sicherung von Datenkonsistenz und Datenintegrität („beherrschte Redundanz“).

GEFMA 410 :2004-03  | 

Revierwachdienst

Form des Bewachungsdienstes, bei der die Beschäftigten mehrere, räumlich voneinander entfernte Objekte in einer definierten Häufigkeit und nur für einen relativ kurz bemessenen Zeitraum mit dem Auftrag aufsuchen, spezifische Arbeiten, Vorgänge und Zustände zu sichern, zu überwachen und zu kontrollieren, Alarme bzw. Notmeldungen zu verfolgen sowie bei sicherheitsrelevanten Feststellungen innerbetriebliche und außerbetriebliche Personen bzw. hilfeleistende Stellen zu informieren/alarmieren oder sonstige Erstmaßnahmen einzuleiten

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.2.1

Rückbau- und Entsiegelungsgebot

Die Gemeinde kann den Eigentümer verpflichten zu dulden, dass eine bauliche Anlage im Geltungsbereich eines Bebauungsplans ganz oder teilweise beseitigt wird, wenn sie 1. den Festsetzungen des Bebauungsplans nicht entspricht und ihnen nicht angepasst werden kann oder 2. Missstände oder Mängel im Sinne des § 177 Abs. 2 und 3 Satz 1 aufweist, die auch durch eine Modernisierung oder Instandsetzung nicht behoben werden können. Satz 1 Nr. 1 gilt entsprechend für die sonstige Wiedernutzbarmachung von dauerhaft nicht mehr genutzten Flächen, bei denen der durch Bebauung oder Versiegelung beeinträchtigte Boden in seiner Leistungsfähigkeit erhalten oder wiederhergestellt werden soll; die sonstige Wiedernutzbarmachung steht der Beseitigung nach Satz 1 gleich. Diejenigen, für die ein Recht an dem Grundstück oder an einem ... [fortgesetzt]
das Grundstück belastenden Recht im Grundbuch eingetragen oder durch Eintragung gesichert ist, das nicht zur Nutzung berechtigt, sollen von dem Bescheid benachrichtigt werden, wenn sie von der Beseitigung betroffen werden. Unberührt bleibt das Recht des Eigentümers, die Beseitigung selbst vorzunehmen.

BauGB  | 

Rücktritt und Schadensersatz

Außer in den Fällen der §§ 281 Abs. 2 und 323 Abs. 2 bedarf es der Fristsetzung auch dann nicht, wenn der Unternehmer die Nacherfüllung gemäß § 635 Abs. 3 verweigert oder wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen oder dem Besteller unzumutbar ist.

BGB /Werkvertragsrecht  | 
S

Sachmangel

Das Werk ist frei von Sachmängeln, wenn es die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist das Werk frei von Sachmängeln, 1. wenn es sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte, sonst 2. für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Werken der gleichen Art üblich ist und die der Besteller nach der Art des Werks erwarten kann. Einem Sachmangel steht es gleich, wenn der Unternehmer ein anderes als das bestellte Werk oder das Werk in zu geringer Menge herstellt.

BGB /Werkvertragsrecht  |  § 633 Abs. 2

Schadensersatzpflicht

(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatze des daraus entstandenen Schadens verpflichtet.
(2) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckenden Gesetz verstößt. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.

BGB  |  § 823

Schnittstelle, serielle

Online-Datenaustausch über ein standardisiertes Datenübertragungsprotokoll. Dies kommt bei CAFM-Software beispielsweise für die Anbindung von Gebäudeautomation und Gefahrenmeldeanlagen in Betracht.

GEFMA 410 :2004-03  | 

Schnittstellenprogramm

Dieses beinhaltet für den Datenaustausch folgende Funktionen: 1. Auslesen der Daten aus dem Ursprungsort, ggf. in eine Transferdatei. 2. Überprüfung der Daten am Zielort nach festgelegten Regeln (z.B. Beachtung funktionaler Abhängigkeiten und Plausibilität). 3. Einlesen der Daten am Zielort. 4. Rückmeldung der erfolgreichen oder fehlerhaften Datenübernahme und ggf. Löschung von temporären Transferdateien. Im Regelfall sind am Ursprungs- und Zielort separate, aber aufeinander abgestimmte Schnittstellenprogramme erforderlich.

GEFMA 410 :2004-03  | 

Selbstvornahme

(1) Der Besteller kann wegen eines Mangels des Werks nach erfolglosem Ablauf einer von ihm zur Nacherfüllung bestimmten angemessenen Frist den Mangel selbst beseitigen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen, wenn nicht der Unternehmer die Nacherfüllung zu Recht verweigert.
(2) § 323 Abs. 2 findet entsprechende Anwendung. Der Bestimmung einer Frist bedarf es auch dann nicht, wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen oder dem Besteller unzumutbar ist.
(3) Der Besteller kann von dem Unternehmer für die zur Beseitigung des Mangels erforderlichen Aufwendungen Vorschuss verlangen.

BGB /Werkvertragsrecht  | 

Separatwachdienst

Form des Bewachungsdienstes, bei der die Beschäftigten des AN in bzw. an räumlich zusammenhängenden Gebäuden, Objekten und auf Grundstücken SDL erbringen

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.2.2

Service Level

Kategorie oder Rang, die oder der den verschiedenen Qualitätsanforderungen an Facility Prozesse, Facility Produkte oder Facility Management-Systeme mit demselben funktionellen Gebrauch zugeordnet ist.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.2.4

Services / (Facility-) Services

Dienstleistungen, die neben Facilities für die Durchführung von Facility Prozessen benötigt werden.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.2.2

Sicherheitsbeauftragter

In Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten hat der Unternehmer unter Beteiligung des Betriebsrates oder Personalrates Sicherheitsbeauftragte unter Berücksichtigung der im Unternehmen für die Beschäftigten bestehenden Unfall- und Gesundheitsgefahren und der Zahl der Beschäftigten zu bestellen. Als Beschäftigte gelten auch die nach § 2 Abs. 1 Nr. 2, 8 und 12 Versicherten. In Unternehmen mit besonderen Gefahren für Leben und Gesundheit kann der Unfallversicherungsträger anordnen, daß Sicherheitsbeauftragte auch dann zu bestellen sind, wenn die Mindestbeschäftigtenzahl nach Satz 1 nicht erreicht wird. Für Unternehmen mit geringen Gefahren für Leben und Gesundheit kann der Unfallversicherungsträger die Zahl 20 in seiner Unfallverhütungsvorschrift erhöhen.

SGB VII  |  § 22 Abs. 1

Sicherungsdienstleistung (en)

Gesamtheit der Handlungen und Maßnahmen von AN und deren Erfüllungsgehilfen auf vertraglicher Grundlage privatrechtlicher Natur als Besitzdiener von AG oder auf dem Wege der Beleihung bzw. analoger Rechtsinstitute im öffentlichen Auftrag zum Schutz von Leib, Leben, Gesundheit und Eigentum sowie anderer Rechtsgüter

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.1

Sonderbauten

Sonderbauten sind Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung, die einen der nachfolgenden Tatbestände erfüllen: 1. Hochhäuser (Gebäude mit einer Höhe nach Absatz 3 Satz 2 von mehr als 22 m), 2. bauliche Anlagen mit einer Höhe von mehr als 30 m, 3. Gebäude mit mehr als 1 600 m² Grundfläche des Geschosses mit der größten Ausdehnung, ausgenommen Wohngebäude, 4. Verkaufsstätten, deren Verkaufsräume und Ladenstraßen eine Grundfläche von insgesamt mehr als 800 m² haben, 5. Gebäude mit Räumen, die einer Büro- oder Verwaltungsnutzung dienen und einzeln eine Grundfläche von mehr als 400 m² haben, 6. Gebäude mit Räumen, die einzeln für die Nutzung durch mehr als 100 Personen bestimmt sind, 7. Versammlungsstätten a) mit Versammlungsräumen, die insgesamt mehr als 200 Besucher fassen, ...[fortgesetzt]
wenn diese Versammlungsräume gemeinsame Rettungswege haben, b) im Freien mit Szenenflächen und Freisportanlagen, deren Besucherbereich jeweils mehr als 1 000 Besucher fasst und ganz oder teilweise aus baulichen Anlagen besteht, 8. Schank- und Speisegaststätten mit mehr als 40 Gastplätzen, Beherbergungsstätten mit mehr als 12 Betten und Spielhallen mit mehr als 150 m² Grundfläche, 9. Krankenhäuser, Heime und sonstige Einrichtungen zur Unterbringung oder Pflege von Personen, 10. Tageseinrichtungen für Kinder, behinderte und alte Menschen, 11. Schulen, Hochschulen und ähnliche Einrichtungen, 12. Justizvollzugsanstalten und bauliche Anlagen für den Maßregelvollzug,
13. Camping- und Wochenendplätze, 14. Freizeit- und Vergnügungsparks, 15. Fliegende Bauten, soweit sie einer Ausführungsgenehmigung bedürfen, 16. Regallager mit einer Oberkante Lagerguthöhe von mehr als 7,50 m, 17. bauliche Anlagen, deren Nutzung durch Umgang oder Lagerung von Stoffen mit Explosions- oder erhöhter Brandgefahr verbunden ist, 18. Anlagen und Räume, die in den Nummern 1 bis 17 nicht aufgeführt und deren Art oder Nutzung mit vergleichbaren Gefahren verbunden sind.

MBO  |  § 2 Abs. 4

Stammdaten

Unter Stammdaten werden im Allgemeinen alle Daten verstanden, die einer geringen Änderungshäufigkeit unterliegen und - bei alphanumerischen Daten ggf. in Katalogen geordnet - mehrfach (aber einheitlich) verwendet werden können.

GEFMA 410 :2004-03  | 

Stand der Technik

Der "Stand der Technik" ist der Entwicklungsstand fortschrittlicher Verfahren, Einrichtungen oder Betriebsweisen, der die praktische Eignung einer Maßnahme zum Schutz der Gesundheit und zur Sicherheit der Beschäftigten gesichert erscheinen lässt. Bei der Bestimmung des Standes der Technik sind insbesondere vergleichbare Verfahren, Einrichtungen oder Betriebsweisen heranzuziehen, die mit Erfolg in der Praxis erprobt worden sind. Gleiches gilt für die Anforderungen an die Arbeitsmedizin und die Arbeitsplatzhygiene.

GefStoffV  |  § 3 Abs. 10

Strahlenschutz-beauftragter

Soweit dies für die Gewährleistung des Strahlenschutzes bei der Tätigkeit notwendig ist, hat der Strahlenschutzverantwortliche für die Leitung oder Beaufsichtigung dieser Tätigkeiten die erforderliche Anzahl von Strahlenschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen. Bei der Bestellung eines Strahlenschutzbeauftragten sind dessen Aufgaben, dessen innerbetrieblicher Entscheidungsbereich, und die zur Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Befugnisse schriftlich festzulegen. Der Strahlenschutzverantwortliche bleibt auch dann für die Einhaltung der Anforderungen der Teile 2 und 5 dieser Verordnung verantwortlich, wenn er Strahlenschutzbeauftragte bestellt hat.

StrlSchV  |  § 31 Abs. 2

Strahlenschutz-verantwortlicher

Strahlenschutzverantwortlicher ist, wer einer Genehmigung nach den §§ 6, 7 oder 9 des Atomgesetzes oder nach den §§ 7, 11 oder 15 dieser Verordnung oder wer der Planfeststellung nach § 9b des Atomgesetzes bedarf oder wer eine Tätigkeit nach § 5 des Atomgesetzes ausübt oder wer eine Anzeige nach § 12 Abs. 1 Satz 1 dieser Verordnung zu erstatten hat oder wer aufgrund des § 7 Abs. 3 dieser Verordnung keiner Genehmigung nach § 7 Abs. 1 bedarf. Handelt es sich bei dem Strahlenschutzverantwortlichen um eine juristische Person oder um eine teilrechtsfähige Personengesellschaft, werden die Aufgaben des Strahlenschutzverantwortlichen von der durch Gesetz, Satzung oder Vertrag zur Vertretung berechtigten Person wahrgenommen. Besteht das vertretungsberechtigte Organ aus mehreren Mitgliedern oder sind bei nicht rechtsfähigen ... [fortgesetzt]
Personenvereinigungen mehrere vertretungsberechtigte Personen vorhanden, so ist der zuständigen Behörde mitzuteilen, welche dieser Personen die Aufgaben des Strahlenschutzverantwortlichen wahrnimmt. Die Gesamtverantwortung aller Organmitglieder oder Mitglieder der Personenvereinigung bleibt hiervon unberührt.

StrlSchV  |  § 31 Abs. 1

Streifendienst

Form des Separatwachdienstes mit genau definierten Schutzaufgaben nach zeitlichen und örtlichen Vorgaben

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.2.2.3

System

Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Elementen.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.2.1

System-Dienstleistung

Paket-Dienstleistung mit besonders enger Verzahnung zwischen Kernprozess des Auftraggebers und FM-Prozessen des Auftragnehmers sowie besonders weit reichender Verantwortungsübertragung an den Auftragnehmer

GEFMA 700 :2005-04  |  Nr. 4.4.5

Systemintegration

Für den Anwender nicht sichtbares Zusammenspiel verschiedener Softwaresysteme in Hinblick auf Daten und Prozesse.

GEFMA 410 :2004-03  | 
T

Technische Funktionsfläche

Summe der Grundflächen mit Nutzungen nach DIN 277-2:2005-02, Tabelle 1, Nr. 8. Sofern es die Zweckbestimmung eines Bauwerks ist, eine oder mehrere betriebstechnische Anlagen unterzubringen, die der Ver- und Entsorgung anderer Bauwerke dienen, z. B. bei einem Heizhaus, sind die dafür erforderlichen Grundflächen jedoch Nutzflächen nach DIN 277-1:2005-02 Tabelle 1, Nr. 7.

DIN 277-1 :2005-02  |  Nr. 3.1.1.2

Technisches Anlagenmanagement

Betriebsführungscontracting. Technisches Gebäudemanagement. Umsetzung technischer Dienstleistungen durch einen Contractor, um einen sicheren, wirtschaftlichen und umweltschonenden Betrieb von technischen Anlagen sicherzustellen und zu erhalten.

DIN 8930-5 :2003-11  |  Nr. 3.7

Torkontroll- und Empfangsdienst

Form des Separatwachdienstes an einem ortsfesten Punkt (Ein- und/oder Ausgang) zur Überwachung, Kontrolle, Sicherung und Regelung des Personen- und/oder Fahrzeug- sowie Waren- und/oder Güterverkehrs

DIN 77200 :2002-06  |  Nr. 3.2.2.1
U

Überwachen

Überwachen ist die Kontrolle des technischen und sicherheitstechnischen Betriebszustandes und der Wirtschaftlichkeit mit der Veranlassung von geeigneten Maßnahmen bei Abweichung.

VDI 3810 :1997-06  | 

Überwachungsstelle, zugelassene

Zugelassene Überwachungsstellen für die nach diesem Abschnitt vorgeschriebenen oder angeordneten Prüfungen sind Stellen nach § 17 Abs. 1 und 2 des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes.

BetrSichV  | 

Umbauten

Umgestaltungen eines vorhandenen Objekts mit wesentlichen Eingriffen in Konstruktion oder Bestand.

HOAI  |  § 3 Nr. 5

Umwelteinwirkungen, schädliche

Schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne dieses Gesetzes sind Immissionen, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeizuführen.

BImSchG  |  § 3 Abs. 1

Unterstützungsprozess (Sekundärer Prozess)

Abfolge von Tätigkeiten zur Schaffung von Voraussetzungen für die Realisierung von Kernprozessen einer Organisation oder zu deren Unterstützung.

GEFMA 100-1 :2004-07  |  Nr. 3.5.2
V

Validierung

Bestätigung durch Bereitstellung eines objektiven Nachweises, dass die Anforderungen für einen spezifischen beabsichtigten Gebrauch oder eine spezifische beabsichtigte Anwendung erfüllt worden sind.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.8.5

Verantwortung

Verpflichtung und Berechtigung, zum Zwecke der Erfüllung einer Aufgabe oder in einem eingegrenzten Funktionsbereich selbständig zu handeln. Mit der Chance zum selbständigen Handeln verknüpft sich das Einstehenmüssen für Erfolg und Misserfolg gegenüber derjenigen Instanz, von der die Kompetenz für Aufgabe oder Funktionsbereich erteilt wurde.

GABLER Wirtschaftslexikon; 2000  | 

Verfahren

Festgelegte Art und Weise, eine Tätigkeit oder einen Prozess auszuführen.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.4.5

Verifizierung

Bestätigung durch Bereitstellung eines objektiven Nachweises, dass festgelegte Anforderungen erfüllt worden sind.

DIN EN ISO 9000 :2005-12  |  Nr. 3.8.4

Verjährung der Mängelansprüche

(1) Die in § 634 Nr. 1, 2 und 4 bezeichneten Ansprüche verjähren 1. vorbehaltlich der Nummer 2 in zwei Jahren bei einem Werk, dessen Erfolg in der Herstellung, Wartung oder Veränderung einer Sache oder in der Erbringung von Planungs- oder Überwachungsleistungen hierfür besteht, 2. in fünf Jahren bei einem Bauwerk und einem Werk, dessen Erfolg in der Erbringung von Planungs- oder Überwachungsleistungen hierfür besteht, und 3. im Übrigen in der regelmäßigen Verjährungsfrist. (2) Die Verjährung beginnt in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 und 2 mit der Abnahme. (3) Abweichend von Absatz 1 Nr. 1 und 2 und Absatz 2 verjähren die Ansprüche in der regelmäßigen Verjährungsfrist, wenn der Unternehmer den Mangel arglistig verschwiegen hat. Im Fall des Absatzes 1 Nr. 2 tritt die Verjährung jedoch nicht vor Ablauf der dort bestimmten Frist ein. [fortgesetzt]
(4) Für das in § 634 bezeichnete Rücktrittsrecht gilt § 218. Der Besteller kann trotz einer Unwirksamkeit des Rücktritts nach § 218 Abs. 1 die Zahlung der Vergütung insoweit verweigern, als er auf Grund des Rücktritts dazu berechtigt sein würde. Macht er von diesem Recht Gebrauch, kann der Unternehmer vom Vertrag zurücktreten. (5) Auf das in § 634 bezeichnete Minderungsrecht finden § 218 und Absatz 4 Satz 2 entsprechende Anwendung.

BGB /Werkvertragsrecht  |  § 634a

Verkehrsfläche

Die Verkehrsfl äche VF ist jener Teil der Nettogeschossfl äche NGF, welcher ausschliesslich deren
Erschliessung dient.
Zur Verkehrsfl äche gehören z.B. im Wohnungsbau die Flächen von ausserhalb der Wohnung liegenden
Korridoren, Eingangshallen, Treppen, Rampen und Aufzugsschächten.

SIA 416:2003  | 

Vermeidung

Vermeidung im Sinne dieses Gesetzes umfasst Maßnahmen zur Verringerung der Menge und der Umweltschädlichkeit von Altgeräten, ihren Werkstoffen und Substanzen.

ElektroG  |  § 3 Abs. 5

Verschleißteil

Betrachtungseinheit, die an Stellen, an denen betriebsbedingt Abnutzung auftritt, aus wirtschaftlichen Gründen eingesetzt wird, um dadurch andere Betrachtungseinheiten vor Abnutzung zu schützen, und die vom Konzept her für den Austausch vorgesehen ist.

DIN 31051 :2003-06  |  Nr. 4.6.3

Verschmutzung, haftende

Verschmutzung, die auf einer begrenzten Fläche haftet .

DIN 77400 :2003-09  |  Nr. 3.3.3

Verschmutzung, kumulative

Verschmutzung, bei der ein und derselbe Verschmutzungstyp in einem begrenzten Bereich auftrit.

DIN 77400 :2003-09  |  Nr. 3.3.4

Verschmutzung, nicht haftende

Verschmutzung, die sich nicht direkt aufheben lässt .

DIN 77400 :2003-09  |  Nr. 3.3.2

Verschmutzungsart

Zusammenfassung von Verschmutzungen nach Art ihrer Entstehung

DIN 77400 :2003-09  |  Nr. 3.3

Verwaltungskosten

Kosten der zur Verwaltung des Gebäudes oder der Wirtschaftseinheit erforderlichen Arbeitskräfte und Einrichtungen, die Kosten der Aufsicht sowie der Wert der vom Vermieter persönlich geleisteten Verwaltungsarbeit. Zu den Verwaltungskosten gehören auch die Kosten für die gesetzlichen oder freiwilligen Prüfungen des Jahresabschlusses und der Geschäftsführung.

II. BV  |  § 26

Verwertung

Verwertung im Sinne dieses Gesetzes umfasst die in Anhang II B des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes genannten Verfahren.

ElektroG  |  § 3 Abs. 7

Verwertung, stoffliche

Stoffliche Verwertung im Sinne dieses Gesetzes ist die in einem Produktionsprozess erfolgende Wiederaufbereitung der Abfallmaterialien für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke, jedoch unter Ausschluss der energetischen Verwertung.

ElektroG  |  § 3 Abs. 8
W

Wartung

Maßnahmen zur Verzögerung des Abbaus des vorhandenen Abnutzungsvorrats.

DIN 31051 :2003-06  |  Nr. 4.1.2

Werbungskosten

Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Sie sind bei der Einkunftsart abzuziehen, bei der sie erwachsen sind. Werbungskosten sind auch 1. Schuldzinsen und auf besonderen Verpflichtungsgründen beruhende Renten und dauernde Lasten, soweit sie mit einer Einkunftsart in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. 2Bei Leibrenten kann nur der Anteil abgezogen werden, der sich nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb ergibt; 2. Steuern vom Grundbesitz, sonstige öffentliche Abgaben und Versicherungsbeiträge, soweit solche Ausgaben sich auf Gebäude oder auf Gegenstände beziehen, die dem Steuerpflichtigen zur Einnahmeerzielung dienen; 3. Beiträge zu Berufsständen und sonstigen Berufsverbänden, deren Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist; ...[fortgesetzt]
4. Aufwendungen des Arbeitnehmers für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Zur Abgeltung dieser Aufwendungen ist für jeden Arbeitstag, an dem der Arbeitnehmer die Arbeitsstätte aufsucht, eine Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte von 0,30 Euro anzusetzen, höchstens jedoch 4.500 Euro im Kalenderjahr; ein höherer Betrag als 4.500 Euro ist anzusetzen, soweit der Arbeitnehmer einen eigenen oder ihm zur Nutzung überlassenen Kraftwagen benutzt. Die Entfernungspauschale gilt nicht für Flugstrecken und Strecken mit steuerfreier Sammelbeförderung nach § 3 Nr. 32. ...[fortgesetzt]

EStG  |  § 9 Abs.1

Werkvertrag

Durch den Werkvertrag verpflichtet sich der Unternehmer zur Herstellung eines Werkes und der Besteller zur Leistung einer Vergütung.

OR  |  Art. 363

wesentl. Veränderung überwachungsbed. Anlage

Wesentliche Veränderung einer überwachungsbedürftigen Anlage im Sinne dieser Verordnung ist jede Änderung, welche die überwachungsbedürftige Anlage soweit verändert, dass sie in den Sicherheitsmerkmalen einer neuen Anlage entspricht.

BetrSichV  |  § 2 Abs. 6

Wiederverwendung

Wiederverwendung im Sinne dieses Gesetzes umfasst Maßnahmen, bei denen die Altgeräte oder deren Bauteile zu dem gleichen Zweck verwendet werden, für den sie hergestellt oder in Verkehr gebracht wurden.

ElektroG  |  § 3 Abs. 6
X
Y
Z

Zustand, funktionsfähiger

Zustand einer Einheit, der dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine geforderte Funktion unter der Annahme erfüllen kann, dass die äußeren Hilfsmttel, wenn erforderlich, bereitgestellt sind.

DIN EN 13306 :2001-09  |  Nr. 6.7